Leichtathletenorganisieren sich neu

Leichtathletenorganisieren sich neu

LG Niederrhein-West sorgt für Diskussionen.

Seit Jahresbeginn gibt es die LG Niederrhein-West. Diese Leichtathletik-Gemeinschaft bilden die DJK VfL Forstwald mit den Leichtathleten der DJK VfL Willich und der DJK Teutonia St. Tönis. Die Initiative dieser Vereinigung war vom Willicher Klaus Schade ausgegangen, der bisher die Jugendabteilung in Willich geleitet hatte. „Wir wollen mit dieser LG-Gründung unseren Athleten bessere Wettkampf-Möglichkeiten bei Mannschaftskämpfen und Staffeln bieten.“ Der Name der LG „Niederrhein-West“ wird derzeit heftigst diskutiert, weil die räumliche Zuordnung zu den Städten Krefeld, Willich und Tönisvorst kaum möglich ist.

Jochen Broch, der bisherige Kreisvorsitzende des seit Jahresende nicht mehr bestehenden Kreises Niederrhein-West — dieser geht in der neuen Region Mitte mit den bisherigen Kreisen Düsseldorf/Neuss, Bergisches Land und Essen auf — möchte noch das „DJK“ in den Namen der LG bringen, um wenigstens den Bezug zum katholischen Sportverband zu erhalten.

Praktische Schwierigkeiten hatte die LG Niederrhein-West, deren Trikotfarbe „Schwarz-Weiß“ ist, bei den Online-Meldungen für die ersten Regio-Hallen-Meisterschaften am Sonntag in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle, da der zentrale Wettkampf-Computer („Lanet“) diese LG noch gar nicht kannte. Klaus Schade schickte daher die Namen der LG-Teilnehner per Mail an die Düsseldorfer Organisatoren, die diese inzwischen in die Wettkampflisten eingetippt haben. Die Athleten bleiben Mitglieder in ihren Stammvereinen, ihr Verein wird in der LG aber nicht mehr genannt. Die neue LG Niederrhein-West gilt für alle Athleten ab zwölf Jahre. B.F.

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