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Krefelds Tischtennisclubs nehmen das Training wieder auf

Die Sporthallen sind seit einigen Wochen wieder für die Vereine geöffnet : Tischtennis-Training mit Einlasskontrolle

Das rhythmische Klicken der Tischtennisbälle ist zurück in den Krefelder Sporthallen. Nach der Zwangspause durch Corona sind die städtischen Sportstätten unter Einhaltung von Hygienebestimmungen wieder geöffnet.

Auch beim SV Blau-Rot Forstwald fliegt der kleine weiße Ball wieder – dank erweiterten Nutzungszeiten nun sogar in den Sommerferien.

Der Sport bleibt der gleiche, doch einiges ist neu: Wer am Training teilnehmen will, muss sich vorab auf der Internetseite des Vereins anmelden – Name, Trainingstag sowie Uhrzeit und Spielpartner sind anzugeben. Beim ersten Mal gilt außerdem: Nur wer die neuen Hygieneregeln gelesen und unterschrieben hat, darf wieder in die Sporthalle.

Einlasskontrolle und Mundschutz, bis man an der Platte ist

Am Halleneingang der Turnhalle Bellenweg nimmt diesmal Martin Friemel die Sportler in Empfang und prüft, ob eine Anmeldung vorliegt. Außerdem darf nur eintreten, wer einen Mund-Nasenschutz trägt und sich am Eingang die Hände desinfiziert. Der Wechsel von Straßenschuhen zu Sportschuhen findet im Eingangsbereich statt. Dort darf sich immer nur eine Person aufhalten, alle anderen Sportler bleiben vor der Tür mit genügendem Abstand. Martin Friemel sagt: „Ich bin heute bereits das dritte Mal wieder beim Training. Bisher klappt alles super. Alle halten sich an die Vorgaben und niemand macht sich darüber lustig. Aktuell haben wir rund 30 Anmeldungen pro Training bei den Männern und Frauen­.“

Pro Box dürfen sich nur zwei Personen aufhalten

Auf Basis der Hallengröße gibt es eine maximale Teilnehmerzahl, die nicht überschritten werden darf. Außerdem gibt es eine strikte Trennung zwischen Erwachsenen- und Jugendtraining. Jugendwart Stephan Gerhards sagt: „Wir haben feste Einlasszeiten und ein Einbahnstraßensystem in der Halle. Die Eltern bitten wir, ihre Kinder am Schultor abzuholen. So wird es nicht so voll wie sonst.

In der Halle selbst gilt: Der Mundschutz wird erst an der Platte abgenommen. Es spielen nie mehr als zwei Personen an einem Tisch, auf Doppel müssen die Tischtennissportler aktuell verzichten. Das trübt die Freude bei den Forstwaldern jedoch nicht im Geringsten. Raphael Gerhards sagt: „Es ist einfach gut, dass die Halle wieder auf ist.“

Zusammen mit Bamdad Farsi war er jetzt schon mehrmals wieder beim Training. Farsi: „Der Sport hat mir sehr gefehlt. Normalerweise trainiere ich zwei Mal die Woche.“ Aktuell haben die beiden eine Fläche von fünf mal zehn Metern für sich – abgetrennt mit mehren Banden. Das hilft, den Sicherheitsabstand einzuhalten und verhindert, dass der Ball nach einem Punkt zu weit weggeschlagen wird: Jede Spielpaarung darf aktuell lediglich einen einzigen Ball nutzen. Neu ist auch, dass nach jeder Trainingseinheit die Tischoberflächen und der Ball gründlich gereinigt werden.

Nach dem Sport wird normalerweise geduscht, doch das Umziehe­n und Duschen in der Halle ist aus Hygienegründen nicht möglich. Also Trainingsanzug überziehen und ab nach Hause: Verschwitzt und stinkend – aber Hauptsache endlich wieder Sport!