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Krefelder Niklas Wellen steht mit Deutschland im Finale der Hockey-EM

Hockey-EM : Hockey-EM: Wellen steht im Finale

Im Halbfinale gegen England war der Krefelder herausragender Aktivposten und glänzte einmal mehr mit einem Tor.

Die deutsche Herrenhockey-Nationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaft im niederländischen in Amstelveen. In einem tollen Halbfinale bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi das englische Team  mit 3:2 (3:1). Das Finale der Herren wird am Samstag (13 Uhr) angepfiffen. Gegner der Deutschen wird entweder Gastgeber Niederlande oder Belgien sein. Der Krefelder Niklas Wellen ist in seiner jetzigen Form ein absoluter Aktivposten in der Nationalmannschaft. Bezeichnend hierfür war sein Treffer zum 3:1 (12.). Der 26-Jährige fing am Mittelkreis den Ball der Engländer ab, lief alleine auf das gegnerische Tor zu und lupfte den Ball über den Keeper zum 3:1 ins Netz. Ein Wahnsinnstor, denn Deutschland agierte zu diesem Zeitpunkt personell  in Unterzahl.  Wellen wirbelte weiter und war während der gesamten Spielzeit ein Unruheherd im gegnerischen Schusskreis. Aber auch in der Abwehr zeigte Wellen seine Stärken und bot gemeinsam mit dem weiteren Seidenstädter Timur Oruz beim „Ablaufen“ der gegnerischen Strafecken eine großartige Leistung. Abwehrspieler Timur Oruz war ebenfalls stets auf Ballhöhe  und entschärfte zahlreiche brenzlige Situationen in der Defensive.

Die deutsche Damenmannschaft bestreitet am Freitag, 18.30 Uhr, als Sieger der Gruppe B das Halbfinale gegen Spanien, dem Zweiten der Gruppe B. Deutschland hat mit dem Erreichen des Semifinales auch die Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft 2022 in Spanien und Holland erreicht. Mit der für den deutschen Meister DHC Düsseldorf spielenden Selin Oruz steht eine Krefelderin im Damenteam. Das Finale der Damen wird am Sonntag (13 Uhr) ausgetragen, das Spiel um Platz 3 zuvor um 10.30 Uhr. Alle Spiele werden im Livestream der Sportschau im Internet übertragen, dabei zeichnet sich der ehemalige Hockeynationalspieler und Olympiasieger Christian „Büdi“ Blunck als äußerst sachkundiger Sportreporter aus. RZ