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Krefelder Basketballer hoffen auf Start im März

Basketball : Krefelder Basketballer hoffen auf Start im März

Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte der Basketballer ist für Ende Februar/Anfang März geplant.

Der Freizeitsport ruht, an organsierten Ligabetrieb ist derzeit unabhängig von der Sportart nicht zu denken. Nach bereits zwei verschobenen Saisonstarts aufgrund der Corona-Pandemie hat der Westdeutsche Basketball-Verband mitgeteilt, dass er den Plan verfolgt, in die Saison mit Beginn der Rückrundenspiele zu starten. Der Auftakt für die zweite Saisonhälfte ist für Ende Februar beziehungsweise Anfang März geplant. Eine komplette Spielzeit mit Hin- und Rückrunde erscheint unter den aktuellen Umständen nicht mehr möglich.

Trainer des SC Bayer Uerdingen zeigt sich wenig optimistisch

Konrad Beuermann, Trainer des SC Bayer 05 Uerdingen, zeigt sich wenig optimistisch hinsichtlich des Vorhabens des Verbands, würde aber eine Einfachrunde begrüßen: „Leider glaube ich persönlich nicht daran, dass wir zum genannten Zeitpunkt in den Ligabetrieb einsteigen können. Es gibt zu viele Wenn und Aber.“ Zumal vor der Rückkehr in den Wettkampfbetrieb eine Vorbereitungszeit von Nöten ist. „Ein Ligastart Ende Februar würde bedeuten, dass wir Mitte Februar wieder in die Hallen können“, sagt Beuermann.

Sollte der Verband an seinem Vorhaben festhalten können, würde man die bestehenden Terminen und Begegnungen beibehalten, allerdings würde es keine Absteiger geben. Der WBV argumentiert hinsichtlich der Sonderregel bezüglich des Abstiegs: „Niemand soll aus dem Antrieb heraus, der Mannschaft im Kampf um Punkte helfen zu wollen, mit Krankheitssymptomen – und sei es auch nur leichter Art – an einem Spiel teilnehmen müssen“. Der Aufstieg soll dagegen nicht ausgesetzt werden. Dazu sagt der Verband: „Die Entscheidung für Aufsteiger bedeutet eine zusätzliche Belastung für die kommende Saison. Es wird mehr Mannschaften in einer Liga geben. Wir halten es aber für wichtig, auch in den Zeiten einer Corona-Pandemie mit dem Aufstieg eine Perspektive anzubieten.“ Ob es tatsächlich so kommen wird, bleibt abzuwarten, jeder Plan ist entsprechend von den Corona-Verordnungen der Politik abhängig.

Bis die Hallen in Zukunft wieder öffnen werden, müssen die Basketballer wie so viele andere Athleten auch auf alternative Trainingsmethoden zurückgreifen. Beuermann versucht deshalb, sein Team per Zoom-Meetings und Trainings-App fit zu halten. Beuermann: „Wir sind ein Stück weit eine Zweckgemeinschaft und da der Zweck aktuell fehlt, ist es natürlich schwierig. Da wäre es schon schön, wenn man nur mit einzelnen Spielern zurück in die Halle könnte.“