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Krefeld: 3:10-Klatsche in Halle für U 23 des KEV

Eishockey : 3:10-Pleite in Halle für U 23 des KEV

Die U23 des Krefelder EV hätte sich die 450 Kilometer weite Reise bis nach Halle/Saale sparen können. Denn dort gab es nach dem negativen Corona-Test eine 3:10-Niederlage (1:5, 1:4, 1:1) am Sonntagabend.

Gerade einmal 8:20 Minuten waren gespielt, da hatte der Puck schon fünfmal im Tor des KEV gelegen. Trainer Elmar Schmitz reagierte, holte Nils Kapteinat vom Eis und schickte den 32-jährigen Sebastian Staudt in das KEV-Tor. Einen Treffer der Saale Bulls hatten die Schiedsrichter nicht anerkannt, so dass Staudt beim Stande von 0:4 übernahm.

„Unsere dritte Reihe war heute völlig überfordert, drei Gegentore allein in den ersten drei Wechseln“, musste Schmitz feststellen. Wer die vielen Treffer beim Online-TV-Sender Sprade.tv verfolgte, musste sich wundern, weshalb die jungen KEV-Spieler die Saale Bulls einfach drauflos stürmen ließen und ihre Abwehrarbeit körperlos über die Runden bringen wollten. Da konnte sich auf der Bank Trainer Schmitz den Mund fuselig reden: „Heute waren leider nur zwei Reihen auf dem hohen Spielniveau der Oberliga.“

Einfach zuwenig, um die Dauerangriffe der Hallenser mit 49 Schüssen auf das KEV-Tor zu entschärfen. Der KEV hätte dazu bei besserer Chancennutzung (immerhin 33 Schüsse auf das Tor) nicht ganz so hoch verlieren müssen. Nur Maciek Rutkowski, Mathias Onckels und Adrian Grygiel trafen aber auch ins Tor. B.F.