Krefeld Pinguine: Klubertanz’ Tänzchen mit Rosa

Krefeld Pinguine: Klubertanz’ Tänzchen mit Rosa

Die beiden Zugänge glänzen nicht nur auf dem Eis. Den größten Beifall bekommt aber der am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte Publikumsliebling Martin Schymainski.

Krefeld. Marco Rosa und Kyle Klubertanz tanzten zum Welthit „I’m still standing“ von Elton John auf der Bühne der Saisoneröffnungsfeier. Eingebrockt hatte den Zugängen die kuriose Situation Stadionsprecher Kristian Peters-Lach, der sie bei der Mannschaftspräsentation vorstellte und dazu auch das ein oder andere private Detail entlocken konnte. Das letzte Konzert, das Rosa besucht hat, war von Elton John. „Ich habe für die Karte nichts bezahlen müssen“, versuchte sich der ehemalige Wolfsburger zunächst noch herausreden zu wollen, fügte aber direkt hinzu, dass der britische Sänger eine tolle Show abgeliefert habe.

Foto: Andreas Bischof

Als Peters-Lach Klubertanz erklärte, dass die zweite Silbe seines Nachnamens im Englischen dance heißt, dauert es nicht mehr lange, bis er die beiden Nordamerikaner zu einer Tanzeinlage aufforderte, dem die Spieler zur Freude der 1000 Anhänger direkt nachkamen.

Foto: samla

Den größten Beifall bei der Spielerpräsentation erhielt der am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte Martin Schymainski. „Ich habe im Moment ziemlich viel Saft in den Beinen und fühle mich schlapp. Es ist aber schon besser geworden, und ich hoffe, bald wieder trainieren zu können“, sagte der Publikumsliebling, der sich bisher jedes Vormittagstraining seiner Mannschaftskameraden angeschaut hat.

Kapitän Herberts Vasiljevs richtet den Blick schon nach vorne und denkt an das erste Champions-League-Spiel gegen Kärpät Oulu am Donnerstag. „Wir müssen als Mannschaft auftreten. Jeder muss seinen Teil erledigen, damit das Puzzle am Ende passt.“

Trainer Franz-David Fritzmeier zieht ein erstes, positives Zwischenfazit nach zwei Wochen Eistraining. „Wir sind schon gut in Schwung, aber bis zum Saisonstart ist es noch ein weiter Weg. Auf dem Papier haben wir eine gute Mannschaft, aber gerade in der Champions League muss es zu 100 Prozent passen, damit wir eine Chance haben.“ Als Peters-Lach den Trainer auf die gute Mannschaft anspricht, war der ebenfalls etwas überrascht, dass viele seiner Wunschspieler das Vertragsangebot der Pinguine angenommen haben. „Wir müssen andere Argumente als das Geld liefern. Einige Jungs sind schon begeistert von der Stimmung. Zum Saisoneröffnungsspiel kommen hier doppelt so viele Fans wie in Wolfsburg zu einem Play-off-Spiel.“