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KFC Uerdingen: KFC: Der Aufstiegs-Countdown läuft

KFC Uerdingen : KFC: Der Aufstiegs-Countdown läuft

Die Uerdinger trennt noch ein Sieg von der Regionalliga. Nach dem Spiel in Hiesfeld soll gefeiert werden.

Krefeld. Viel fehlt nicht mehr. Dann kehrt der KFC Uerdingen im Juli zurück in die Regionalliga West, die der DFB-Pokalsieger von 1985 vor zwei Jahren verlassen musste. Den ersten Matchball haben die Krefelder von Trainer André Pawlak am Sonntag in Hiesfeld. Bei einem Sieg ist alles klar, ansonsten kommt es auf das Ergebnis des Verfolgers aus Schonnebeck an. Verlöre dieser beim VfR Fischeln, könnte der KFC selbst mit einer Niederlage in Dinslaken die Korken knallen lassen. Elf Punkte Vorsprung wären in den drei letzten Partien nicht mehr aufzuholen.

Doch wer denkt schon an eine Niederlage im KFC-Lager? Kapitän Timo Achenbach sagt: „Wir stehen kurz davor, über die Ziellinie zu springen. Wir wollen uns belohnen, wir haben die gesamte Saison daran geglaubt, dass wir es schaffen.“ Wie sieht die Woche vor dem ersten entscheidenden Spiel aus? Der KFC will offenbar keine besondere Atmosphäre schaffen. Alles soll in seinen gewohnten Bahnen verlaufen. Bloß keine unnötige Endspiel-Stimmung aufkommen lassen, keinen Stress oder Druck.

Pawlak sagt: „Wir werden viel regenerieren, das Training aber nicht einstellen. Dienstag ist frei. Ansonsten wird normal trainiert.“ Vorstandsmitglied Nikolas Weinhart und seine Kollegen Mikhail Ponomarev und Frank Strüver stellen sich auf eine Feier im Anschluss an das Hiesfeld-Spiel an der Grotenburg ein. Die Organisation hat begonnen.

Doch Weinhart warnt auch: „Wir müssen konzentriert bleiben, damit wir keine böse Überraschung erleben. Wir von der Vereinsführung lassen die Jungs in Ruhe arbeiten. Wir sind ganz entspannt.“ Eine spezielle Ansprache seitens der Clubspitze gegenüber der Mannschaft soll es nicht geben. Die Ruhe, die den KFC in dieser Saison ausgezeichnet hat und auch den Erfolg befördert hat, wird gepflegt.

Nervosität, sofern es diese in der KFC-Mannschaft geben sollte, soll nicht befeuert werden. Dass es eine mentale Blockade bei dem einen oder anderen Spieler geben könnte, glaubt Pawlak nicht: „Wer jetzt nicht heiß ist, der spielt Fußball nicht mit dem Herz. Es gibt bei uns nur eine positive Anspannung.“ Weinhart sagt: „Die Jungs wissen, worauf es ankommt. Keiner lässt jetzt etwas anbrennen.“