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KEV: U23 verliert zum Auftakt

Eishockey : U23 des KEV kassiert spät zwei Tore – 3:5

Das erste Spiel in der neuen Saison der Oberliga verlor das junge Team des KEV am Freitagabend in der Rheinlandhalle mit 3:5 (0:1, 2:1, 1:3) gegen den Aufsteiger EG Diez-Limburg. KEV-Vereinschef Achim Staudt meinte zum sehenswerten Spiel: „Ich hatte mit einem 5:3 mit Empty-Net gerechnet, nicht aber mit einem 3:5 mit Empty-Net.“ Verkehrte Eishockey-Welt?

Nicht ganz, denn das Team der Gäste von der Lahn, dessen Eissporthalle in Diez nur 400 Meter entfernt von der Limburger Stadtgrenze und der hessischen Landesgrenze in Rheinland-Pfalz liegt, machten ihrem Namen „Rockets“ mit ausgebufften Spielzügen und Treffern alle Ehre – wobei die jungen KEV-Spieler Einiges lernen konnten.

Trainer Schmitz: „Es waren eigentlich nur Kleinigkeiten“

KEV-Trainer Elmar Schmitz sagte: „Es waren eigentlich nur Kleinigkeiten, die unseren Sieg verhindert haben.“ Damit meinte er besonders die Situation, nachdem der erst 16-jährige Luca Hauf mit seinem leicht Absteits-verdächtigem Treffer in der 34. Minute den KEV zur 2:1-Führung geschossen hatte. „Da waren wir noch auf dem Weg zum Sieg“, so Schmitz. Schon zwei Minuten später schafften die „Rockets“ den Ausgleich, gingen zu Beginn des Schlussdrittels mit 3:2 wieder in Führung. Mit seinem zweiten tollen Treffer sorgte der 20-jährige Adam Kiedewicz in der 54. Minute wieder für den Ausgleich.

Der KEV wollte die Führung zurück – und kassierte zwei Minuten vor dem Ende das 3:4. Schmitz nahm eine Auszeit und Torhüter Nils Kapteinat vom Eis. In der hektischen Schlussminute trafen die „Rockets“ aus 50 Metern ganz knapp neben dem rechten Pfosten ins leere KEV-Tor (Empty Net Goal).

Bleibt noch eine Situation aus der 39. Minute, als der 21-jährige Zugang Michael Fomin in einer wichtigen Sturmphase des KEV sich ein Foul neben dem gegnerischen Tor leistete und sein Team damit aus dem Rhythmus brachte. Es war seine dritte Strafe bis dahin. Schon in früheren Zeiten beim KEV und bei der DEG war er zu oft Gast auf Strafbänken. Er hat den Ruf als „Mann für das Grobe“.