1. NRW
  2. Krefeld
  3. Lokalsport

Kanu-Klub: Frank Brünsing im Interview

Kanu-Klub: Frank Brünsing im Interview

Krefeld. Mit dem dritten Bundesligaplatz in der vergangenen Saison wiederholte das Damenteam des Krefelder Kanu-Klubs zum dritten Mal den größten Erfolg der Vereinsgeschichte (2006 und 2008) passend zum 25-jährigen Bestehen.

WZ-Mitarbeiter Peter Schroers sprach mit dem Cheftrainer und dem 1. Vorsitzenden des KKK, Frank Brünsing (Archivfoto: Bischof).

Peilt der Kanu-Klub nach dem dritten Platz nun den Deutschen Meistertitel an?

Brünsing: Nein, so vermessen sind wir nicht. Obwohl wir einen schlagkräftigen Kader beisammen haben. Natürlich wollen wir den Vorjahreserfolg wiederholen. Doch die Saison ist von vielen Unwägbarkeiten begleitet. Unsere internationalen Top-Starterinnen können wegen Verpflichtungen bei WM, EM oder in der Nationalmannschaft immer ausfallen. Da gilt es oft genug zu improvisieren. Da gehört eine Portion Glück dazu.

Wie wäre es dann mit der Wiederholung des Auftaktsieges in Buschhütten oder gar mit dem Sieg beim Triathlonspektakel im Düsseldorfer Medienhafen?

Brünsing: Gastgeber Buschhütten hat uns die Niederländerin Rachel Klamer ausgespannt. Der Deutsche Meister spielt ähnlich, wie die Bayern im Fußball, schon in einer anderen Liga. Doch mit der Russin Irina Abysova, die im vergangenen Jahr alle Rennen für uns bestritt und immer unter die besten fünf kam, sowie der Schwedin Asa Annerstedt, der Tschechin Petra Kurikova und mit Annika Vössing geht ein schlagkräftiges Quartett am Sonntag an den Start. Ein Sieg in Düsseldorf wäre natürlich ein Traum. Aber dafür müsste einfach alles zusammen passen.

Wer gehört noch zum Team?

Brünsing: Mit der erst 19-jährigen Laura Sprißler haben wir die Siegerin des Deutschen Nachwuchs-Cups verpflichtet. Teamchef Guido Pesch konnte zudem noch die beiden Italienerinnen Gaia Peron und Elena Petrini unter Vertrag nehmen. Weiterhin zum Aufgebot gehören die Tschechin Vendula Frintova, die Luxemburgerin Sophie Margue und natürlich unser Eigengewächs Nicole Winck. Doch bei nun zwölf Teams ist ein breiter Kader unausweichlich. ps