Kader von Blau-Weiß fast komplett

Tennis : Travaglia ist Italiener Nummer sieben

Tennis-Bundesligist Blau-Weiß Krefeld rüstet weiter auf.

Die italienische Fraktion in der Mannschaft von Tennis-Bundesligist Blau-Weiß Krefeld ist am Dienstag auf sieben Spieler angewachsen. Stefano Travaglia, im vergangenen Jahr noch für den Zweitligisten Pforzheim aktiv, kommt in den Stadtwald. Dort trifft er auf seine Landsmänner Marco Cecchinato, der wohl die Nummer eins im Team sein wird, Paolo Lorenzi, Alessandro Giannessi, Federico Gaio, Davide Galoppini und Simone Bolelli. Die Argentinier um Leonardo Mayer, Andrea Collarini und Pedro Cachin bilden die zweitgrößte Gruppe. „Der einzige Exot außer mir ist nun Jürgen Melzer“, sagt Teamchef Olaf Merkel im Spaß.

Die Südeuropa/Südamerika-Mannschaft passe gut zusammen. Die Kommunikation funktioniere gut. Über seinen neuesten Spieler Travaglia sagt Merkel: „Ein solider Mann, der flexibel auf unterschiedlichem Untergrund spielen kann. Er befindet sich auf dem aufsteigenden Ast.“ Der 27-Jährige aus Ascoli Piceno gehört zur Trainingsgruppe von Marco Cecchinato unter Trainer Simone Vagnozzi.

Im Vorjahr war er schon einmal zu Gast im Stadtwald, als auch Cecchinato ein paar Tage in Krefeld verbrachte, und absolvierte ein Trainingsspiel gegen Melzer. Merkel sah ihn damals in Aktion und war angetan. Die Qualifikation für die Australian Open meisterte Travaglia in diesem Jahr ohne Mühe. Die erste Runde des Grand Slams in Melbourne überstand er ebenfalls gegen den Argentinier Guido Andreozzi in vier Sätzen. Am Freitag soll der Kader von Blau-Weiß vollständig sein. 14 Spieler hätte Teamchef Merkel dann für die Saison zusammen. Ein achter Italiener aber soll dem Vernehmen nach nicht mehr dazustoßen. anle

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