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HSG siegt und erreicht die Play-offs gegen Eintracht Hagen

Handball : HSG siegt und erreicht die Play-offs gegen Eintracht Hagen

Die HSG Krefeld hat die Play-offs um die Aufstiegsspiele in die 2. Handball-Bundesliga erreicht.

Auf den allerletzten Drücker erreicht die HSG Krefeld Niederrhein durch einem 31:27 (17:12)-Erfolg beim TSB Heilbronn-Horkheim doch noch das Viertelfinale und damit die erste Playoffrunde um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. Am Pfingstsamstag, 22. Mai,  um 19 Uhr empfängt das Team von Trainer Maik Pallach als Tabellendritter der B-Gruppe den VfL Eintracht Hagen. Erst durch den 22:20-Sieg der HSG Hanau im abschließenden Gruppenspiel gegen TuS Dansenberg waren die Krefelder auf Platz drei gesprungen.

Der Topfavorit aus Hagen musste sich hinter dem VfL Potsdam als Tabellenzweiter in Gruppe A einreihen. Acht Tage nach dem Hinspiel in der Glockenspitzhalle ist bereits das Rückspiel in der Hagener Arena terminiert. Dort geht es um den Einzug in die Finalrunde der besten vier Teams. Dieses Quartett wiederum ermittelt ebenfalls im Playoff-Modus in Hin- und Rückspiel zwei Aufstiegsplätze für die 2. Liga.

Fast auf den Tag genau feierte die HSG Krefeld in Heilbronn seit mittlerweile zwei Jahren endlich wieder einen Auswärtssieg. Denn am 19. Mai 2019 hatte Kevin Christopher Brüren mit seinem goldenen Tor in der Schlusssekunde beim 24:22-Aufstiegshit gegen Empor in Rostock zuletzt für einen Auswärtsjubel gesorgt. Danach hagelte es in der nicht beendeten Zweitligasaison ausnahmslos Niederlagen in fremder Halle. Selbst in der abgebrochenen  Drittligasaison kassierte die HSG in Saarlouis und Dansenberg zwei weitere Pleiten. Ausgerechnet Torjäger Büren schellte jedoch HSG-Trainer Pallach am Sonntagmorgen um 5.45 Uhr aus dem Bett. Der Linkshänder musste wegen einer Magen- und Darmgrippe das Bett hüten, fehlte damit für den Trip in den Süden. US-Nationalspieler Domagoj Srsen zog sich dann auf der fünfeinhalb Stunden währenden Hinfahrt einen Hexenschuss im Rücken zu. Die Taktikplanungen von Pallach wurden Vollendens über den Haufen geworfen, als der niederländische Nationalspieler Robin Schoenaker kurz vor dem Spielanpfiff wegen Schulterproblemen einen Einsatz im Angriff ausschloss, später selbst in der Abwehr nur kurzzeitig eingesetzt werden konnte. Unter diesen schwierigen Umständen war Pallach zufrieden: „In der ersten Hälfte haben wir uns für die 15:8-Führung nicht belohnt, wir hätten schon mit acht, neun Toren Vorsprung in die Pause gehen können. Mit der Leistung von Matija Mircic und Lars Jageniak im Innenblock bin ich sehr zufrieden. Dennoch hat sich in der zweiten Hälfte erneut gezeigt, dass unsere Spielanlage noch sehr fragil ist. Schulz und Schneider auf der rechten Seite waren unsere Trümpfe.“