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HSG Krefeld verliert trotz starker Leistung

HSG Krefeld verliert trotz starker Leistung

Im Spitzenspiel bei Eintracht Ha gen setzt es eine 23:27-Niederlage.

Hagen. Stark gespielt und wieder unnötig verloren. Mit einer 23:27 (14:9)-Niederlage bei Eintracht Hagen beendete die HSG Krefeld die Hinrunde der 3. Handball-Bundesliga.

Ein Blick in die Statistik macht deutlich, wo es mangelt: Die Mannschaft von Trainer Olaf Mast kann die Spitzenspiele gegen die Topteams der Liga nicht für sich entscheiden. Denn außer gegen Hagen setzte es noch gegen Ferndorf (27:30) und Leichlingen (27:28) Niederlagen.

Das Bild rundet das schlichtweg vermeidbare Heimremis zum Auftakt gegen Lemgo II (28:28) ab. Die vierte Pleite gegen Zweibrücken (28:33) war der damals dünnen Personaldecke mit vier verletzten Rückraumspielern geschuldet.

„Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, sie hat alles gegeben und großartig gekämpft. Geld macht in dieser Liga eben den Unterschied, wie in Hagen“, bilanzierte Mast. Trotz der häufigen Tabellenführung, extrem begünstigt durch einen verzerrten Spielplan, ist die erst zweite Hinrunden-Spielzeit in der jungen HSG-Chronik ein Erfolg.

Denn nicht ein einziges Mal in 15 Spielen konnte Mast seine Bestbesetzung aufbieten. Der fünfte Platz und der damit verbundene Einzug in die erste DHB-Pokalrunde als Saisonziel wurden mit Platz drei bis jetzt übertroffen. Die intern gesetzte Marschroute mit 40 Pluspunkten im Saisonverlauf ist zur Halbzeit mit 21 Zählern ebenfalls erfüllt.

Der Unterschied zur Premierensaison ist leicht aufgezeigt. Durch die klugen Ergänzungen wurde die Mannschaft enorm stabilisiert.

Die Verantwortung wurde auf viele Schultern verteilt. Doch in den Spitzenspielen sind Ausfälle der Leistungsträger wie nun in Hagen mit Stephan Pletz oder bisher mit Mirko Szymanowicz kaum zu kompensieren.

47 Minuten (17:12/21:18) dominierten die Krefelder die Eintracht, um dann zu verlieren. In Leichlingen wurde eine 20:15-Führung, das sichere Remis in letzter Sekunde verspielt. „Hagen hat in der Rückrunde gleich 15 Mal Heimrecht und damit beste Chancen auf die Meisterschaft. Denn Tabellenführer Ferndorf muss den Verlust von Niklas Weis mit Kniescheibenbruch kompensieren. Wir werden versuchen, den dritten Platz zu verteidigen. Unser Vorhaben beginnt mit dem Rückrundenauftakt am Sonntag gegen den TV Korschenbroich“, sagte Mast.