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HSG Krefeld feiert Sieg im ersten Heimspiel

Handball : Gala von Max Zimmermann

Der Linksaußen erzielt 17 Tore beim 34:24-Erfolg der HSG Krefeld gegen Team Lippe.

Die HSG Krefeld hat durch einen ungefährdeten 34:24-Erfolg über das Team Handball Lippe II die Auftaktpleite in der 3. Bundesliga wett gemacht. Überragender HSG-Akteur war Linksaußen Max Zimmermann, der mit 17 Toren maßgeblichen Anteil am ersten Saisonsieg hatte. Sechs Tage nach seinem 28. Geburtstag machte der Goalgetter sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk und wurde von 613 Zuschauern in der Glockenspitzhalle nach dem Schlusspfiff begeistert gefeiert. Egal aus welcher Position, der Krefelder traf ganz nach Belieben. Erst in der 47. Minute hatte Zimmermann seinen einzigen Fehlwurf, verwandelte zudem nervenstark sechs Siebenmeter.

Nach holprigem Start und Rückstand, steigert sich die HSG

Der Schock über die Niederlage in Spenge saß dem HSG-Team zum Auftakt des ersten Heimspiels sichtbar in den Knochen. Viel zu zaghaft im Angriff und zu hektisch in der Abwehr, machten die Krefelder den Gästen das Spiel leicht. So entwickelte sich aus einer 4:3-Führung ein 4:7 Rückstand. Doch Trainer Ronny Rogawska reagierte mit einer Auszeit, forderte seine Mannschaft auf, aktiver in der Abwehr zu agieren. Innerhalb von nur 90 Sekunden war der 7:7-Ausgleich hergestellt. Die Gastgeber fingen nun fast jeden Gästeangriff ab und kamen mit schnellen Kontertoren, vor allem durch Zimmermann, zum Erfolg. Nach dem Seitenwechsel baute die HSG die Führung weiter aus. Linkshänder Kevin Christopher Brüren vollendete einen Konter zum 23:16, feierte nach einigen Fehlversuchen erleichtert seinen ersten Heimtreffer. Trainer Ronny Rogawska sagt: „Das war eine deutliche Steigerung zur Vorwoche. Wir wollten Angriffsfehler der Gäste provozieren, was uns nach etwa 15 Minuten gut gelungen ist. Mir hat das Angriffsspiel sehr gut gefallen. In der Abwehr dagegen müssen wir vom Anpfiff an noch kompakter spielen. Ich lobe selten einen Spieler, aber Max Zimmermann hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Mit dem Heimpublikum im Rücken brauchen wir keinen Gegner zu fürchten.“