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HSG Krefeld: Eintracht Hagen ist kein Wunschgegner

Handball : HSG Krefeld: Eintracht Hagen ist kein Wunschgegner

Samstag steigt in der Glockenspitzhalle das Hinspiel der Play-offs gegen Eintracht Hagen.

Ein Wunschgegner ist der VfL Eintracht Hagen auf keinen Fall für die Handballer der HSG Krefeld Niederrhein in der ersten Play-off-Runde um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zumal der als Topfavorit gehandelte Ex-Zweitligist schon am Samstag, 22 Mai, um 19 Uhr zum ersten Westduell in der Glockenspitzhalle auf dem Feld stehen wird. Letztlich verpassten es aber die Krefelder selbst durch die enormen Leistungsschwankungen mit nur drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden, sich eine aussichtsreichere Position zu verschaffen.

Srsen, Schoenaker und Brüren sind angeschlagen

Somit gilt es für Trainer Maik Pallach samt Team die kurze Zeit intensiv zu nutzen, um mit einem ausgeklügelten Matchplan den Heimvorteil im ersten Spiel zu nutzen. Auf eine größere Video-Vorbereitung kann Pallach verzichten, denn beide Teams kennen sich sehr genau. Hagens Trainer Stefan Neff ist optimistisch: „Krefeld ist für uns ein alter Bekannter. In der Vorbereitung konnte Krefeld das Hinspiel in Hagen für sich entscheiden, wir das Rückspiel in Krefeld. Von daher zeigt sich die Qualität von beiden Mannschaften. Fahrtechnisch ist es sicherlich die angenehmste Variante, sportlich ist es eine große Herausforderung. Krefeld hat als letztjähriger Zweitligaabsteiger große Ambitionen, direkt wieder aufzusteigen. Jetzt geht es um alles oder nichts und wir gehen hoch motiviert und mit viel Selbstvertrauen in die Spiele.“

Auf Krefelder Seite gilt es zudem, die angeschlagenen Spieler wie Domagoj Srsen mit einer Rückenverletzung und Robin Schoenaker mit einer Schulterverletzung rechtzeitig fit zu bekommen. Ebenso bleibt die Frage offen, ob Torjäger Kevin Christopher Brüren nach seiner Magen-Darm-Grippe wieder rechtzeitig zum Spiel auf die Beine kommt.