Hofer-Stute läuft in England

Für Princess Asta geht es in London um 50 000 Euro.

An den Winter-Rennen auf den beiden deutschen Sandbahnen in Neuss und Dortmund hat der Krefelder Trainer Mario Hofer im Gegensatz zu früheren Jahren bis auf zwei erfolgslose Starts des Wallachs Medaillon nicht teilgenommen: „Ich hatte nicht die geeigneten Pferde, und die Besitzer wollten nicht auf den Sandbahnen laufen. Wenn man sie schon überreden muss, ist es immer schlecht.“ Am Samstag schickt Hofer eines seiner besten Pferde auf die Polytrack-Sandbahn von Lingfield im Süden Londons. Die fünfjährige Stute Princess Asta mit Jockey Alexander Pietsch tritt dort in den Betway-Cleves Stakes über 1200 Meter an, es geht um insgesamt 50 000 Euro. Princess Asta gewann für ihren Besitzer Franz Prinz von Auersperg fünf Rennen und insgesamt 104 950 Euro, darunter 2016 den Premio Chiusuro in Mailand. Die Stute tritt die Reise nach England schon heute auf dem Landweg über Dover an, der Trainer fliegt am Samstagmorgen nach.

Beim Rennverein in München war Auersperg Vizepräsident. Das Amt hat er jedoch überraschend niedergelegt. Auf der gefährdeten Rennbahn am Raffelberg in Mülheim an der Ruhr sind Trainings- und Rennbetrieb gesichert. In Neuss droht dagegen ein Ende des Rennbetriebs, wenn der Rat der Stadt den Rennverein noch in die Insolvenz zwingen sollte. kgö

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