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Hockey: Malte Hellwig trifft viermal gegen CHTC

Hockey : Hellwig trifft viermal gegen CHTC

Hockey-Bundesligist muss auf erkrankten Niklas Wellen verzichten.

Zum Start in das neue Hockeyjahr gab es für das Herrenteam des Crefelder HTC eine 3:6 (2:2)-Pleite gegen Uhlenhorst Mülheim. Und diese Niederlage hat Konsequenzen, denn die Krefelder rutschen in der Tabelle der Bundesliga Gruppe West nun auf den dritten Platz, Uhlenhorst zieht gleichzeitig an den Krefeldern vorbei. Die Mülheimer haben nun die besten Voraussetzungen für das Erreichen der Endrunde, denn Uhlenhorst hat gegenüber dem CHTC noch ein Spiel weniger auf dem Tableau. „Die Mülheimer waren insgesamt einfach cleverer als wir und nutzten die Tormöglichkeiten besser aus“, sagte CHTC-Trainer Robin Rösch.

Dabei begann das Spiel für den CHTC, der kurzfristig auf den erkrankten Nationalspieler Niklas Wellen verzichten musste, sehr verheißungsvoll. Das Rösch-Team war vom Anpfiff weg hellwach. Peer Kemmerich (13.) und Kenzo Hüper (19.) brachten die Seidenstädter mit 2:0 nach vorne. In der nachfolgenden Spielzeit zeigte der Gastgeber aber deutlich, dass er zu den besten Hallenteams in Deutschland gehört. Zwei blitzsaubere Tore sorgten für ein 2:2 zur Pause. Zwar gingen die Krefelder nach dem Wiederanpfiff durch Neal Glossey noch einmal mit 3:2 in Führung, doch danach übernahm Mülheim das Zepter – Malte Hellwig war nun der Dreh- und Angelpunkt. Innerhalb von zwei Minuten drehte Mülheim den Spieß um. Der Ausgleich zum 3:3 und das 4:3 gingen auf Hellwigs Konto. Im Laufe des Spiels schoss er insgesamt vier Tore. Elian Mazkour erhöhte auf 5:3, ehe Hellwig noch einmal sein Können unter Beweis stellte und zum 6:3 einnetzte. Rösch: „Wir hatten unsere Möglichkeiten. Beim Stande von 2:0 vergaben wir eine große Chance. Doch trotz der Niederlage bin ich mit der Spielweise des jungen Teams nicht unzufrieden.“

Die Krefelder müssen nun auf einen Ausrutscher der Mülheimer hoffen und dürfen sich selbst im Restprogramm gegen BW Köln, DHC Düsseldorf und dem Gladbacher HTC keine Pleite mehr erlauben.