Hockey: Mahn-Team kämpft nun gegen Abstieg

Hockey: Mahn-Team kämpft nun gegen Abstieg

Erneute Niederlage für den Crefelder HTC.

Krefeld. Der Crefelder HTC kommt nicht so richtig in Schwung. Im vorletzten Spiel der Feldhockey-Bundesliga vor der Winterpause zeigten die Krefelder eine sehr schwache Leistung und unterlagen beim Harvestehuder THC mit 1:4. "Man muss da ganz ehrlich sein, wir haben sehr schwach gespielt", sagte Trainer Matthias Mahn und kann dabei seinen Ärger über die gezeigte Leistung nur schwer zurückhalten. Die Konsequenz: Nur Rang neun in der Tabelle - plötzlich ist der Abstiegskampf da.

Wie sehr die Nerven der Spieler schon jetzt blank liegen, zeigte sich in der Roten Karte gegen Oskar Deecke. Zwei Minuten vor Spielende stieg der Nationalspieler zu hart ein, beging damit ein grobes Foul und flog vom Platz. Damit wird er am Freitag im Heimspiel gegen Uhlenhorst Mülheim fehlen und darf auch im ersten Spiel der Hallenrunde nicht mitwirken. "Das Foul war unnötig, auch wenn der Platzverweis zu hart war. Das gesamte Team muss disziplinierter auftreten", sagte Mahn. Sein Gegenüber Christian Blunck meinte: "Krefeld ist irgendwie eine Wundertüte. Wenn die ins Laufen kommen, wird es ganz schwer, aber an einem schlechten Tag kann für die auch mal gar nichts gehen."

Diesmal hatte der CHTC einen rabenschwarzen Tag erwischt. Vielleicht hatten die Krefelder aber auch den Gegner unterschätzt. Die Hanseaten gingen mit viel mehr Schwung in die wichtige Begegnung. Krefeld tat sich mit der guten Manndeckung der Gastgeber schwer und brachte in der Offensive kaum nennenswerte Szenen zu Stande. Mahn: "Wir waren insgesamt einfach zu harmlos." RZ