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Hockey: Deutschland ohne Chance gegen Indien – 1:6 auf der CHTC-Anlage

Hockey : Hockey: Deutschland ohne Chance gegen Indien – 1:6 auf der CHTC-Anlage

Im Rahmen der Vorbereitung trainiert das deutsche Hockey-Nationalteam in Krefeld und absolviert dabei unter anderem auch zwei Testspiele gegen die indische Nationalmannschaft, die sich ebenfalls auf der Gerd-Wellen-Anlage auf das Großevent vorbereitet.

Knapp fünf Monate vor dem anvisierten Start der Olympischen Sommerspiele in Tokio befindet sich die deutsche Hockey-Nationalmannschaft noch lange nicht in Topform. Im Rahmen der Vorbereitung trainiert das Team von Trainer Kais Al Saadi derzeit in Krefeld und absolviert dabei unter anderem auch zwei Testspiele gegen die indische Nationalmannschaft, die sich ebenfalls auf der Gerd-Wellen-Anlage auf das Großevent vorbereitet. Zum Auftakt kassierten die Deutschen am Sonntag eine deftige 1:6-Niederlage, am Dienstag (16 Uhr) folgt die Revanche. Im Nachgang des Spiels zeigte sich Al Saadi nur mit den Rahmenbedingungen zufrieden, von seiner Mannschaft erwartet der 44-Jährige doch noch einiges mehr: „Es waren tolle Bedingungen, die uns der CHTC ermöglicht hat. Dementsprechend groß war die Vorfreude, wir haben uns viel vorgenommen. Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass wir uns wahnsinnig dämlich angestellt haben.“

Zwar spiegelt das Ergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf wider, dennoch sagt Al Saadi klar und deutlich: „Wir hatten große Probleme mit der Ballverarbeitung und unsere Chancenauswertung war eine Katastrophe. Man muss allerdings auch festhalten, dass es hier in Krefeld nicht um Ergebnisse, sondern um die Entwicklung der Mannschaft geht.“ Schon am Dienstag können es die Deutschen besser machen.

Beim zweiten Aufeinandertreffen der beiden großen Hockey-Nationen stellt der CHTC zudem einen Livestream zur Verfügung, der sowohl in Deutschland als auch im Hockey-begeisterten Indien zu sehen ist. Die Krefelder Anlage ist in Zeiten der Olympia-Vorbereitung bei vielen Nationalteams beliebt, schließlich liegt dort mit dem „Polygras Tokyo GT“ der gleiche besondere Untergrund wie auch bei Olympia. Darüber hinaus ist das nur in Mönchengladbach und im italienischen Bondeno der Fall.