Hockey-Bundesligist Crefelder HTC verpasst die Endrunde auf eigener Anlage

Hockey : Der Traum von der Endrunde ist für den CHTC geplatzt

Mit zwei Niederlagen verspielt Hockey-Bundesligist alle Chancen.

Der Traum einer Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft auf der heimischen Gerd-Wellen-Anlage ist bei den Hockey-Spielern des Crefelder HTC wohl geplatzt. Mit null Punkten kehrten die Bundesliga-Asse von Trainer Robin Rösch aus der Hansestadt zurück. Dort hatten sie zunächst am Samstag eine 1:3-Niederlage in Harvestehude kassiert, am Sonntag dann unterlagen sie dem UHC Hamburg mit 0:3. Beide Gegner rechnen sich nun viel aus für die Qualifikation zur Endrunde der besten Vier. Damit liegen die Krefelder vor Beginn der dreiwöchigen Bundesliga-Spielpause – es stehen nun wieder Länderspiele an – neun Punkte hinter Platz vier bei nur noch drei ausstehenden Partien im Mai.

Nach nur einer Niederlage in den verganenen acht Spielen das Aus

Nationalspieler Niklas Wellen hatte im Vorfeld noch die Bedeutung der beiden Spiele klar gemacht: Mit sechs Punkte sei man dick im Geschäft um die vorderen vier Ränge. Mit drei oder weniger eben aus dem Rennen. Nun wurden es null für die Krefelder, die sich in den vergangenen acht Spielen nur eine Niederlage leisteten. Am Wochenende kamen derer jetzt aber eben zwei dazu.

Am Samstag unterlagen die Krefelder in Harvestehude mit 1:3. Den einzigen Treffer für den CHTC erzielte Daniel Kyriakides in der 58. Minute nach einer kurzen Ecke. Die Gäste konnten die Begegnung über die gesamte Spielzeit nicht ausgeglichen gestalten. Bereits nach zehn Minuten hatte Michael Körper für die Hanseaten getroffen. Nach einem Foul Niklas Wellens an Xaver Hasun spielten die Krefelder im zweiten Viertel lange in Unterzahl, kämpfe sich aber ins Spiel. Die Hamburger aber blieben die tonangebende Mannschaft. Erst im Schlussviertel drückte sich die Überlegenheit der Gastgeber auch im Ergebnis aus. Jan-Philipp Heuer (50.) und Michael Körper (57.) bauten die Führung noch vor 200 Zuschauern aus.

Am Sonntag war auch der UHC eine Nummer zu groß, trotz einer besseren Leistung der Krefelder als am Tag zuvor. Zur Halbzeit führten die Hamburger mit 2:0 durch Lloyd Norris-Jones. Julius Schmid machte alles klar. CHTC-Trainer Robin Rösch zeigte sich dennoch mit der Darbietung zufrieden: „Es war unglücklich. Kämpferisch und spielerisch haben wir uns gesteigert, aber am Ende nicht belohnt.“ Tugenden, die ihm am Samstag beim 1:3 in Harvestehude noch gefehlt hatten: „Da waren wir nicht präsent genug in den Zweikämpfen. Da haben wir kämpferisch den Kürzeren gezogen.“ Rösch blickt nun voraus auf die letzten drei Spiele der Rückrunde Anfang Mai: „Wir wollen einen guten Abschluss finden.“

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