Hannover ist eine Nummer zu groß

Hannover ist eine Nummer zu groß

Gegen die Niedersachsen verlieren im Wasserball die Uerdinger Damen und Herren.

Nur wenige Sekunden, nachdem die Schlusssirene ertönte, richtete sich der Blick bei Trainer Tim Focke schon auf das kommende Wochenende. Dass gegen den Champions League-Teilnehmer Waspo Hannover nicht viel zu holen war, war klar. Am Ende verloren die Uerdinger im heimischen Aquadome mit 3:18 und stehen nächstes Wochenende in Potsdam vor einem Endspiel gegen den Abstieg. „Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung, auch wenn das bei einem 3:18 komisch klingt. Da treffen Profis auf Amateure. Unser Fokus liegt auf Potsdam“, sagte Focke.

Potsdam und Mitkonkurrent Esslingen trennten sich 13:13 unentschieden, Bayer fällt damit auf Platz sieben zurück und müsste nach dem jetzigen Stand in die Relegation. Bei der einseitigen Angelegenheit traf Uerdingens Gergö Kovács zweimal, den dritten Treffer erzielte Top-Torschütze Lazar Kilibarda.

Nicht minder besser lief es für das Damen-Team des SV Bayer 08 Uerdingen. Das Team um Trainer George Triantafyllou spielte ebenfalls gegen Waspo Hannover, musste das gleiche Schicksal über sich ergehen lassen. Die Uerdingerinnen verloren mit 4:16, bleiben damit vor den noch punktlosen Hamburgerinnen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für Uerdingen trafen Julia Eggert, Leonie Hörnemann, Manon Plotz und Hanna Trautmann. Hannover hingegen bleibt nach Jahren im Mittelfeld der Tabelle in dieser Saison die Mannschaft der Stunde, liegt nach sieben Siegen aus sieben Spielen auf Platz eins. tin

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