Handball-Verbandsliga: Vorst muss in die Relegation

Handball : Verbandsligist Vorst muss in die Relegation

Das Team kämpft in Abstiegsspielen gegen Haan um den Klassenerhalt.

Die Tönisvorster Handballer sind die Relegations-Experten in der Verbandsliga. Nur ein Jahr nach dem erfolgreichen Auftritt der Turnerschaft St. Tönis ist der TV Vorst an der Reihe. Der ehemalige Oberligist unterlag beim TSV Kaldenkirchen 26:30. Am 25. Mai spielen die Vorster beim Verbandsliga-Zwölften der Gruppe 2, Unitas Haan II. Eine Woche später steigt das Rückspiel. Der Vorster Handballchef Thorsten Zimmermann nahm die Entscheidung sportlich: „Zunächst muss ich dem TSV Kaldenkirchen ein Lob ausstellen. Das Team hat sich sportlich fair verhalten, alles gegeben und uns nichts geschenkt. Jetzt hat es uns erwischt, wir müssen das Beste daraus machen und dürfen uns nicht beschweren.“

Zimmermann spielte auf den überraschenden 26:22-Sieg der HSG Wesel beim Tabellenführer und Aufsteiger Jahn Hiesfeld an. Hiesfeld bezog ausgerechnet gegen Wesel seine einzige Heimniederlage in der gesamten Spielzeit, verlor nach elf Siegen das erste Mal wieder. Dem Nachbarn brachte es die Rettung. Erleichtert zeigten sich die Handballer von Treudeutsch Lank, die dem TV Kapellen mit einem 37:33-Erfolg die Vizemeisterschaft verdarben. Lank wird damit Tabellenzehnter, enttäuscht nach einer guten Hinrunde auf voller Linie. Die Turnerschaft St. Tönis als Tabellenvierter und Adler Königshof II als Sechster erreichen ihre Saisonziele. Die Turnerschaft Grefrath auf Rang neun muss endlich ihre Auswärtsschwäche ablegen, um sich an der Spitze der Liga zu etablieren. Torschützenkönig wurde der Vorster Manuel Stelzhammer mit 182 Toren vor dem Grefrather Gereon Heesen mit 176 Treffern. Dritter ist der St. Töniser Kai Wingert, der auf 159 Tore kam. ps

Unitas Haan II - TV Vorst, TV Vorst - Unitas Haan II

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