Handball-Oberliga: TV Oppum geht mit Minikader in die Saison

Handball : TV Oppum geht mit Minikader in die Saison

In der Handball-Oberliga will Adler Königshof den Neuanfang.

Tiefe Sorgenfalten sind bei Ljubomir Cutura schon seit einigen Wochen zu sehen. Der Trainer des Handball-Oberligisten TV Oppum weiß nicht, ob sein Minikader den Belastungen einer langen Saison standhalten wird. Denn gleich zu Beginn der Saisonvorbereitung zogen sich Spielmacher Carlo Zimmer und Allrounder Mario Sobierajski einen Kreuzbandriss zu. Ein weiterer bitterer Nackenschlag für die Oppumer, denn zu Beginn der abgelaufenen Saison brach sich Kreisläufer Laurenz Ditz den Fuß so kompliziert, dass er gerade erst wieder den Anschluss an die Mannschaft gefunden hat. Insgesamt hält der 50-jährige Cutura allerdings sein Team für weitaus stabiler, als im Vergleich zur Vorsaison. Doch in der Breite fehlt es eben. Cutura sagt: „Ich muss derzeit mit zehn Feldspielern auskommen, da darf nicht viel passieren, dürfen keine weiteren Verletzungen hinzukommen.“

Die gewonnene Stabilität sieht Cutura vor allem im Tor mit Matthias Hoffmann, der vom Ligakonkurrenten TV Lobberich nach Oppum wechselte und mit Jan-Patrick Dönni, der einst in Königshof spielte. Das neue Torwartduo löst Dominic Heesen (Gartenstadt) und Marlon Eul (Laufbahnende) ab. Hinzu kommen noch der Ex-Königshofer Jochen Schellekens am Kreis und Florian Krantzen aus Lank.

Das Auftaktprogramm für die Grün-Weißen ist schwer. Am Samstag, 14. September, geht es nach Mettmann, am 21. September um 18 Uhr erwarten die Oppumer gleich den Ligafavoriten LTV Wuppertal zum Heimauftakt. Danach geht es zum Regionalligaabsteiger Wölfe Nordrhein nach Rheinhausen. Der TV Lobbereich kommt zum Kreisderby am 2. November nach Krefeld. Erst am 14. Dezember steigt das Stadtderby gegen Königshof.

Adler-Trainer Marius Timofte plant dort nach dem Regionalligaabstieg einen Neuaufbau mit jungen Spielern. Aus dem Abstiegskader blieben mit Sebastian Bartmann. Bruno Zavada, Arne Thelen, Jens Niehoff und Niklas Funke nur fünf Spieler. Weiterhin an einer Patellasehnen Verletzung laboriert zudem Tim Wirtz. Eine echte Standortbestimmung dürfte der Saisonauftakt am Samstag, 14. September um 19.30 Uhr gegen Regionalliga-Mitabsteiger VfB Homberg werden.

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