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Handball: Heimisches Trio an der Spitze

Handball : Hüls, Vorst und Oppum II bilden das Spitzentrio

Die Landesligisten aus Krefeld und Tönisvorst liegen auf den ersten drei Plätzen der Gruppe 1.

Da hat es schon lange Zeit nicht mehr in der Landesliga gegeben. Zum Abschluss der Hinrunde liegen mit Hüls, Vorst und Oppum II gleich drei hiesige Vertreter auf den ersten drei Plätzen. Doch der Hülser SV ist nach einem 27:21-Erfolg beim TV Vorst einfach das Maß aller Dinge.

Mit sechs Punkten Vorsprung geht das Team mit Ex-HSG Kapitän Marcel Görden an der Spitze nun in die Rückrunde, und es besteht nach nur einer Niederlage kaum ein Zweifel, dass der Tabellenführer am Ende den Aufstieg feiern kann. Nur eine arge Verletzungsmisere könnte die Hülser tatsächlich von ihrem Weg in die Verbandsliga abbringen.

Beim jüngsten Erfolg gegen den Ex-Oberligisten TV Vorst, der sich unter dem neuen Trainer Samir Muratoglu klammheimlich auf den zweiten Tabellenrang nach vorn geschoben hatte, spielte der HSV von Beginn an seine Überlegenheit aus. So erhöhte Görden bereits zwei Minuten vor dem Pausenpfiff auf 15:7. Zwei Unachtsamkeiten in der Gästeabwehr ermöglichten es Vorst jedoch, noch vor dem Seitenwechsel auf 9:15 zu verkürzen. Den Sechs-Tore-Vorsprung aber brachten die überlegenen Gäste dann geschickt über die Zeit. Vorst bleibt damit nur wegen der besseren Tordifferenz mit 18:8 Punkten Zweiter, ist nun aber punktgleich mit dem TV Oppum II und dem HSV Rheydt.

Die Oppumer unter Trainer Falk Schwarz sind seit Mitte November ungeschlagen, holten zuletzt 10:0 Punkte in Folge und setzten sich nun hauchdünn mit 24:23 gegen Hüls-Bezwinger ASV Süchteln durch. Trotz Unterzahl und eines 22:23-Rückstandes sorgten Dalyan Degirmenci per Siebenmeter und Kreisläufer Rene Hunger per Tempogegenstoß in den Schlusssekunden für den umjubelten Sieg.

Im Duell der Aufsteiger in der Gruppe 3 bezwang der TV Vorst II den TV Biefang mit 28:19 und verteidigte den dritten Tabellenplatz hinter dem punktgleichen TV Issum. Halbzeitmeister wurde die DJK Styrum 06 mit bereits fünf Punkten Vorsprung. TVV-Trainer Waldemar Wieser war zufrieden: „So einfach und deutlich hatte ich mir die Aufgabe gegen Biesel nicht vorgestellt.“ ps