Handball: Die Adler beklagen schon die ersten Ausfälle

Handball: Die Adler beklagen schon die ersten Ausfälle

Die Königshofer haben zum Saisonstart bereits einige verletzte Spieler. Das Mast-Team ist in Mettmann dennoch Favorit.

Königshof. Die Favoritenrolle in der Handball-Oberliga weist Trainer Olaf Mast ebenso wie der Handballchef von Adler Königshof, Thomas Wirtz, weit von sich.

Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg wollen die Schwarz-Weißen zwar höher hinaus als Platz sechs in der vergangenen Saison. Doch die Meisterschaft traut Mast eher Teams wie Borussia Mönchengladbach, HG Remscheid oder Hamborn 07 zu. "Wir hätten nichts dagegen, wenn die Meisterschaft nach Königshof geht. Aber nicht auf Biegen und Brechen”, so Mast.

Vom Aufstieg spricht bei den Adlern sowieso niemand. Denn im Falle der Meisterschaft ermittelt der Tabellenerste vom Niederrhein in zwei Aufstiegsspielen gegen den Mittelrheinmeister den letzten freien Platz in der 3. Liga. Ein hartes Stück Arbeit, drohen dort Gegner wie die Bundesligareserven aus Gummersbach und Dormagen oder Regionalliga-Absteiger HSG Rheinbach-Wormersdorf.

Kopfzerbrechen bereitet Olaf Mast vor dem Saisonstart am Samstag (17.45 Uhr) beim Aufsteiger Mettmann Sport die Verletztenquote. Nachdem Oliver von Ritter und Torjäger Fabian Bednarzik gerade erst Muskelfaserrisse auskuriert haben, hat es nun Alexander Spoo und Abwehrchef Nils Wallrath erwischt. Zwei Wochen Pause, so die Prognose des Trainers.

Einen guten Eindruck in den Vorbereitungsspielen hinterließ der Ex-Solinger André Eich. Der 22-Jährige ergänzt Maher Farhan als Spielmacher. Wertvolle Spielpraxis sammeln konnte Rechtsaußen Sascha Wistuba (20/TV Kapellen) im Gegensatz zum Sebastian Heinrichs (19/HSG Düsseldorf), der noch immer an den Folgen einer Knieoperation laboriert.

Auf leisen Sohlen aus dem Adler-Kader verabschiedet hat sich dagegen Christopher Bath. Ohne große Erklärung den Adler-Verantwortlichen gegenüber zog es das Nordlicht wieder in heimatliche Gefilde. Zum Saisonauftakt sieht Mast seiner Mannschaft aber als Favorit: "Die zwei Punkte in Mettmann wollen wir auf jeden Fall mitnehmen.” Trainer dort ist übrigens der Ex-Uerdinger Regionalligaspieler Markus Neußer.

Mehr von Westdeutsche Zeitung