Hallenhockey: Crefelder HTC hat es geschafft

Hallenhockey: Crefelder HTC hat es geschafft

Das Team von Trainer Matthias Mahn zieht dank zweier Siege ins Viertelfinale ein.

Krefeld. Der Crefelder HTC hat das Viertelfinale in der Hallenhockey-Bundesliga erreicht! Mit zwei tollen Siegen schaffte die Mannschaft von Trainer Matthias Mahn im Endspurt doch noch den Sprung in die begehrte Runde der besten acht Teams.

Zunächst wurde vor 600 Zuschauern in der Kurt-Tucholsky-Halle der Konkurrent Uhlenhorst Mülheim mit 11:5 bezwungen. Danach ließen sich die Krefelder die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie setzten sich im letzten Gruppenspiel mit 9:7 bei Schwarz-Weiß Neuss durch.

Damit schoben sich die Krefelder auf Rang zwei der Schlusstabelle vor und qualifizierten sich neben Rot-Weiß Köln fürs Viertelfinale. Dort ist am kommenden Samstag der Mannheimer HC der nächste Gegner, der sich in der Gruppe Süd den Sieg vor dem Nürnberger HTC sicherte und als Gruppensieger auch Heimrecht hat.

Als die Schlusssirene ertönte, gab es gestern Mittag in der Neusser Sporthalle einen Riesenjubel. Spieler, Trainerstab und Betreuer fielen sich in die Arme, denn die Krefelder hatten das vor Wochen noch schier Unmögliche geschafft und sich den zweiten Gruppenplatz gesichert.

„Die Mannschaft hat an den beiden Tagen unglaublich gekämpft und ist über sich hinausgewachsen“, sagte Teammanager Kevin Butt.

Da war zunächst der großartige Erfolg über den bisherigen Tabellenzweiten Uhlenhorst Mülheim. Mit einer taktisch und großartigen kämpferischen Leistung hatte der CHTC den Favoriten bezwungen.

Dabei lagen die „Uhlen“ zur Halbzeit schon mit 4:2 in Führung und hatten damit die besten Voraussetzungen geschaffen, sich schon vorzeitig für die Runde der besten Acht zu qualifizieren.

Doch dann folgte eine leidenschaftliche Ansprache von Trainer Matthias Mahn in der Halbzeitpause, der seine Mannen anfeuerte und mit der notwendigen Energie wieder auf das Parkett zurückschickte. Die Mannschaft setzte mit Leidenschaft und Kampfgeist die Worte ihres Trainers auf dem Platz um und drehte die Partie zu einem zweistelligen Erfolg.

Ähnlich war die Leidenschaft und Kampfbereitschaft des Stadtwaldteams auch gegen Schwarz-Weiß Neuss. Dabei hatte der CHTC bereits nach 15 Minuten auf Max Wüterich verzichten müssen, der sich am Schusskreis zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und die Rote Karte sah.

Somit mussten die Krefelder in Unterzahl agieren. Getragen von dem Sieg über Mülheim ließ der CHTC aber nicht locker und verdiente sich erneut den Sieg und damit die Punkte.

Nun geht es gegen Mannheim. Und auf diese Begegnung freuen sich die Krefelder ganz besonders. Immerhin steht im Trikot der Baden-Württemberger das CHTC-Ehrenmitglied Matthias Witt-haus.