Hajo Ploenes

Vorsitzender BW Krefeld

Seit bald drei Jahrzehnten steht der heute 75-Jährige an der Spitze des Stadtwald-Clubs. Der Verein mit 570 Mitgliedern bereitet sich auf die nächste Saison in der Tennis-Bundesliga vor, die am 8. Juli um 11 Uhr mit dem Heimspiel gegen Rot-Weiß Köln beginnt. Mit der WZ sprach das Urgestein, das seit 1949 dem Verein angehört, über die Aussichten.

Herr Ploenes, mit welchem Gefühl blicken Sie auf die neue Spielzeit?

Ploenes: Ich verspüre eine unglaubliche Vorfreude. Wir werden wieder eine Menge Zuschauer begrüßen können. Blau-Weiß Krefeld ist ein Gründungsmitglied der Bundesliga, der einzige derzeitige Verein, der auch schon 1972 mit dabei war. Darauf sind wir natürlich stolz. Die Bundesliga färbt auf uns ab. Wir stehen gut da.“

Wie steht der Bundesligist Blau-Weiß finanziell im Vergleich zur Konkurrenz dar?

Ploenes: Mit unserem Etat liegen wir im unteren Drittel der Bundesliga. Mannschaften wie Kurhaus Aachen, Mannheim oder Halle haben die höchsten Etats der Liga. Uns geht es wie auch den anderen Vereinen. Ein großer Sponsor über mehrere Jahre wäre ungemein hilfreich. Seit drei Jahren aber schreiben wir eine schwarze Null. Das haben wir in den Jahren zuvor seit 1981 nicht hinbekommen. Jeder Eintausender, der uns am Ende der Saison übrig bleibt, ist gut.

Was erwarten Sie von der Mannschaft?

Ploenes: Ich erwarte, dass die Spieler alles für Blau-Weiß geben, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Ein Mittelfeldplatz wäre schön. anle

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