Geht Gellepern jetzt die Puste aus?

Geht Gellepern jetzt die Puste aus?

Der Vorsprung des A-Liga-Spitzenreiters schrumpft nach dem 2:2 in Anrath, während Verfolger Dülken 5:2 gegen Amern siegt.

Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A strauchelte, fiel aber nicht. Beim 2:2 gegen den SC Viktoria Anrath retteten die Gelleper einen Zähler, stehen weiter an der Tabellenspitze. Der ärgste Konkurrent ist der FC Dülken, der sich mit 5:2 gegen VSF Amern II durchsetzte, dem Klassenprimus näher rückt.

Gelleps Trainer Thomas Krüll sieht die Situation gelassen, sagt: „Wir sind erst seit zwei Jahren in der A-Liga, mischen munter oben mit. Dülken hat noch zwei Nachholspiele und kann uns überflügeln. Ich bin stolz auf mein Team.“ Krüll betonte, dass seine Mannschaft seit 13 Spielen nicht mehr verloren hat. Nils Christall schoss gegen Anrath das 1:0. Der Gastgeber drehte dann das Spiel, führte Mitte der zweiten Hälfte mit 2:1. Timm Goos bewahrte mit dem 2:2 die Gelleper vor einer Niederlage. Krüll: „Wir sind mit diesem Ergebnis gut bedient. Anrath war das bessere Team.“

Für Preussen Krefeld und Viktoria Krefeld wird es immer schwieriger, die Klasse zu halten. Trotz einer guten kämpferischen Leistung standen die Preussen beim 1:3 gegen den Tabellendritten SV Vorst mit leeren Händen da. In den ersten 45 Minuten agierte Preussen auf Augenhöhe, hatte einige gute Torszenen. Die Treffer fielen erst nach dem Seitenwechsel. Der Vorster Niklas Schubert schoss das 1:0, die Gäste wirkten nicht geschockt, antworteten postwendend, Jonas Krüll erzielte das 1:1. In der Schlussphase machten die Vorster Dampf, kamen durch die Treffer von Dario Kezic und erneut Niklas Schubert zum Erfolg.

Im Krefelder Derby hielt Viktoria beim TSV Bockum lange gut mit. Letztlich wirkten die Bockumer aber abgeklärter, waren im Torabschluss erfolgreich. Jan Van Pol sowie der frühere Uerdinger Daniel Elsenbruch schossen einen 2:0-Sieg heraus. Die Bockumer bleiben im oberen Drittel der Tabelle.

Das torreichste Spiel gab es beim 5:2-Erfolg des SC Schiefbahn gegen den Linner SV. Innerhalb von 13 Minuten traf Leon Wunderlich zweimal. Bis zur 21. Minute erhöhten Simon Vieten und Ken Meyer auf 4:0. Auch wenn die Linner mit zwei Toren verkürzten, ließ sich Schiefbahn den Sieg nicht mehr nehmen, machte das halbe Dutzend Tore voll.