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Fischeln verliert — aber Pappas bleibt

Fischeln verliert — aber Pappas bleibt

Der Torschütze beim 1:2 in Ratingen verlängert seinen Vertrag um einen Jahr.

Was bringt es, dass die Konkurrenten im Abstiegskampf nicht von der Stelle kommen, wenn auch Fußball-Oberligist VfR Fischeln ohne Punkte bleibt. 1:2 verlor die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi bei Germania Ratingen. Sie steckt im Tabellenkeller fest. Der Rückstand auf den VfB Hilden bleibt bei sieben Punkten und noch sieben Spielen groß. Die Zeit läuft davon. Und die 90 Minuten im Ratinger Stadion waren nicht das, was die Fischelner bräuchten, um sich vielleicht doch noch irgendwie am Ende der Saison aus dem Schlamassel zu befreien. Cherfi: „Die erste Hälfte war grottenschlecht. Wir haben zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht, zu wenig investiert.“

Beide Gegentreffer fielen über die Außenpositionen. Zudem musste Defensivmann David Machnik mit einer Oberschenkel-Blessur vom Feld, was der Stabilität nicht zuträglich war. Der Doppeltorschütze der Vorwoche, Gianni Wittenberg, blieb ohne Fortune, Routinier Stefan Linser angeschlagen auf der Bank. Der verletzte Dominik Oehlers war gar nicht dabei. Der einzige Treffer gelang Christos Pappas, wie schon vor einer Woche als offensiver Mittelfeldspieler aufgeboten. Er verwandelte einen Strafstoß (80.). Wichtiger war aber wohl die Nachricht, dass der 27-Jährige, der 2015 aus Meerbusch kam und mehrere Positionen bekleiden kann, am Wochenende sein Ja-Wort für ein weiteres Jahr in Fischeln gab.

Auch die zweite Hälfte war nicht viel besser als die erste aus Krefelder Sicht. Immerhin zeigte der eingewechselte Luca Esposito noch die eine oder andere gelungene Aktion auf der Außenbahn, was seinen älteren Mannschaftskollegen bis dahin meist verwehrt blieb. Ansonsten schien Fischeln die Überzeugung zu fehlen, etwas zu holen. Von den letzten fünf Spielen in Ratingen verlor Fischeln vier. Nur im Dezember 2015 gab es ein 2:2 und nur zwei Siege aus 15 Spielen seit dem ersten Fischelner Aufstieg 2009. Die Germania gehört nicht zu den Lieblingsgegnern. anle