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Fischeln tritt auf der Stelle

Fischeln tritt auf der Stelle

Der Fußball-Oberligist steckt nach einer 0:1-Niederlage gegen den VfB Homberg im Tabellenkeller fest.

Der VfR Fischeln kommt im Abstiegskampf nicht von der Stelle. Gestern unterlag der Tabellenvorletzte der Oberliga mit 0:1 dem VfB Homberg. Trainer Josef Cherfi blieb wegen eines grippalen Infektes der Begegnung fern — seine Assistenten und Vertreter Sven Kegel und Dennis da Silva hatten kein Glück. „Na klar ist man geknickt“, sagte Kegel. Der Blick auf die Tabelle lässt immer noch Hoffnung auf den Klassenerhalt, doch die sechs Punkte Rückstand auf den Tabellen-14. aus Vohwinkel sind schon eine weite Distanz, so selten wie der VfR punktet. Turu Düsseldorf als 15. ist schon zwölf Punkte entfernt.

Dabei hatten die Gastgeber eigentlich einen defensiv besseren Eindruck hinterlassen als in der Vorwoche beim 3:4 gegen Speldorf. Kegel: „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir standen defensiv gut, haben wenig zugelassen, aber unsere Konterattacken nicht genutzt“, bilanzierte der 36-Jährige. Kegel bemühte sogar einen bekannten Fußballer-Spruch: „Wenn man unten drin steht, hat man die Kacke am Fuß.“ Julien Rybacki nutzte einen der wenigen Homberger Abschlüsse zum Siegtreffer in der 76. Minute.

Nun geht der Blick nach vorne. Kegel glaubt ans Team. Er sammelt Tag für Tag die Eindrücke: „Man investiert viel. Wir sind eine Einheit auf dem Platz, da ist jeder für jeden da — aber wir belohnen uns nicht. Das ist alles nicht so einfach.“

Und so heißt es am Dienstag wieder: Trainieren, um es am kommenden Sonntag besser zu machen. Dann heißt der Gegner allerdings: Sportfreunde Baumberg, Tabellenführer. Kegel: „Es ist egal, wer der Gegner ist. Volle Konzentration auf die nächste Woche. Der Knoten wird schon platzen, wenn wir uns mal belohnen.“