Fischeln sind die Hände gebunden

Personalnot lässt bei Oberliga-Fußballern kein Training zu.

Ein freies Wochenende. Kein Spiel, kein Training, kein Test. Fischelns Trainer Josef Cherfi und seinen Assistenten Stephan Maas und Sven Kegel sind die Hände gebunden. Maas kennt den Abstiegskampf mit dem VfR aus seiner aktiven Zeit. Gerne hätte er als Trainer darauf verzichtet. Wieder fanden sich in den vergangenen Tagen nur acht Feldspieler, zwei Torhüter und vier A-Junioren zum Training zusammen. Andere fehlten wieder angeschlagen wie Dominik Oehlers, Dustin Orlean und Semih Ergin. Viel zu wenig für Inhalte und taktische Übungen.

Der Oberliga-Vorletzte schleppt sich mit zwölf Punkten auf die Winterpause zu. Nächste Woche kommt Tabellenführer Straelen. Maas sagt: „Wir müssen in den letzten drei Spielen vor der Winterpause noch etwas holen, sonst brauchen wir uns über die Rückrunde keine Gedanken machen.“ Der frühere Waldhof-Spieler aus Mannheim rechnet vor: „Wenn wir keine Punkte bis zum Winter mehr holen, bleiben 15 Spiele im Frühjahr. Da bräuchten wir dann 30 von 45 möglichen Punkten.“ Maas klingt nicht danach, als glaube er selbst an eine Aufholjagd. Die Mannschaft sei nach der schlechten Vorbereitung im Sommer mit zahlreichen Ausfällen nie fit geworden, findet Maas. anle

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