Die Überraschung bleibt aus

Blau-Weiß unterliegt Aachen erst in den Doppeln. Mesaros gelingt ein Coup gegen Berlocq.

Die Überraschung bleibt aus
Foto: Bischof

Aachen. Die Überraschung war zum Greifen nahe, doch letztlich gab sich der Deutsche Meister TK Kurhaus Aachen keine Blöße und gewann in der Tennis-Bundesliga mit 4:2 gegen den HTC BW Krefeld. Nach einem 2:2 in den Einzeln entschieden die Doppel dieses Match, dabei setzten sich die Aachener Meffert/Begemann gegen Van der Duim/Galdon in zwei Sätzen durch. Den möglichen Ausgleich hatten Mesaros/Cipolla auf ihren Schlägern, doch die Aachener Beck/Petzschner waren im Match-Tie-Break immer auf Ballhöhe und machten mit einem 10:3 den Siegpunkt klar.

Am Sonntag steigt ab 11 Uhr im Stadtwald das vorletzte Heimspiel der Krefelder gegen GW Mannheim. Die Gäste gewannen am Freitag gegen BW Neuss mit 6:0. Möglicherweise werden die Mannheimer in Krefeld Tobias Kamke einsetzen, der am Freitag beim ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum knapp im Viertelfinale unterlag. Für dieses Spiel wird der HTC Blau-Weiß noch den Italiener Potito Starace und den Argentinier Martin Alund aufbieten.

In der ersten Runde hatte Flavio Cipolla mit Andreas Beck einen starken Gegner auf dem Court. Schon im ersten Satz verlor der Italiener zwei Aufschlagspiele und lag deutlich mit 1:5 zurück. Auch im zweiten Durchgang gab Cipolla direkt sein Service ab. Danach bot er seinem Gegenspieler einen offenen Schlagabtausch. Beim Stande von 4:4 gab der Krefelder erneut sein Service ab. Beck brachte dann das Spiel mit 6:4 nach Hause.

Parallel dazu mühte sich Pablo Galdon im Spiel mit dem Aachener Dominik Meffert. Der erste Durchgang verlief zunächst ausgeglichen, dann aber übernahm Galdon die Regie und gewann mit 6:3. Im zweiten Satz hatte Meffert die besseren Bälle und glich zum 1:1 aus. Im Match-Tie-Break ließ Galdon seine Anhänger zittern. Beim Stande von 9:6 vergab der Spanier zunächst zwei Matchbälle, ehe er dann den ersten Punkt für Krefeld einfuhr.

Einen starken Auftritt hatte der für Krefeld spielende Kroate Kristijan Mesaros. Mit der Nummer 50 der Weltrangliste hatte Aachen den Argentinier Carlos Berlocq aufgeboten. Mesaros spielte ein tolles Match und hatte seinen Gegner jederzeit im Griff. Nach dem 6:1 für Mesaros dachten die Zuschauer, Berlocq würde nun aufdrehen. Der Kroate spielte aber konzentriert weiter und schickte den Argentinier mit einem 6:2 in die Kabine. Nach Spielende machte Mesaros erst einmal ein Erinnerungsfoto von der Ergebnistafel. Damit gingen die Krefelder überraschend mit 2:1 in Führung. Im vierten Einzel blieb aber eine Überraschung aus, denn der Niederländer Antal van der Duim war Matthias Bachinger nicht gewachsen und unterlag in zwei Sätzen.

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