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Der CHTC plant mit kleinerem Kader

Der CHTC plant mit kleinerem Kader

In der Hallen-Saison fehlen einige Spieler. Trainer Mahn zieht Zwischenfazit.

Krefeld. Während die Feldhockeysaison eine Winterpause einlegt, gibt Trainer Matthias Mahn den Bundesligaspielern des Crefelder HTC einige Tage trainingsfrei. Dann aber müssen sich die Akteure mit den Vorbereitungen sputen, denn am 14. Dezember beginnt mit dem Heimspiel gegen RW Köln die Hallen-Bundesliga. Wie in den Vorjahren wird das Spektakel regional ausgetragen. Der CHTC spielt mit dem Gladbacher HTC, UHC Mülheim, RW Köln, Düsseldorfer HC und dem Kahlenberger HTC in der Westgruppe.

Mahn ließ den zurückliegenden Teil der Feldsaison noch einmal Revue passieren und zog ein positives Zwischenfazit. „Unsere Ausgangslage für die restlichen Spiele ist gut. Wir haben in den vergangenen vier Spielen die optimale Punktausbeute von zwölf Zählern erreicht.“ Der CHTC, der nun auf dem fünften Platz überwintert, hat sein Zwischentief überwunden. „Die Liga ist ausgesprochen eng beieinander. Jede Woche standen Top-Spiele an. Wir sind leistungsmäßig noch längst nicht am oberen Limit. Ich freue mich, dass sich die neuen Akteure schnell integrieren konnten“, sagte Mahn.

Zur Hallensaison wird der CHTC mit einem deutlich kleineren Kader antreten. Die beiden Nationalspieler Oskar Deecke und Linus Butt werden aufgrund der im nächsten Jahr stattfindenden Weltmeisterschaft pausieren. Deecke wird lediglich in einem oder zwei Spielen in der Halle eingesetzt. Auch die Junioren-Nationalspieler Niklas Wellen und Mark Appel werden die Halle meiden. Beide sind für die Junioren-WM vom 6. bis 16. Dezember in Indien nominiert und in den kommenden Wochen komplett in der Vorbereitung des DHB eingespannt. Zwecks Regeneration werden Florian Pelzner, Roman Gormley, Tobias Bergmann, Christian Münz und Alan Butt wahrscheinlich komplett pausieren.

Erstmals wird in der Halle nur mit vier statt fünf Feldspielern agiert. Die Partien sollen dynamischer werden. In der Glockenspitzhalle hofft der CHTC zudem auf mehr Zuschauer.