Das Finale mit den Besten

Die acht Starter im letzten Rennen am Sonntag, dem Sparkassen Digital-Cup, haben insgesamt 25 Rennerfolge vorzuweisen.

Beim Sparkassen-Familien-Renntag am Sonntag ab 14.15 Uhr auf der schmucken Galopprennbahn im Stadtwald gibt es für die Besucher Unterhaltungen aller Art. Dazu zählen auch die sechs Rennen der Pferde des edlen und seit über 300 Jahren auf Geschwindigkeit gezüchteten englischen Vollbluts.

Alle Rennpferde weltweit gehen in ihrer Abstammung auf einen der drei Stammväter Darley Arabian, Godolphin Barb und Byerley Turk zurück, die mit englischen Stuten gepaart die Rasse Vollblut hervorbrachten. Auch alle 42 Starter in Krefeld sind davon betroffen, 80 Prozent aller Rennpferde weltweit gehen auf Darley Arabian zurück.

Die besten Vollblüter dieses Tages laufen morgen im letzten Rennen um 17.10 Uhr, dem Sparkasse Digital-Cup über 2050 Meter. Die acht Starter haben zusammen 25 Rennen gewonnen. Sieben Siege schaffte allein der Derbyvierte Eric, acht Erfolge gelangen sogar dem sechsjährigen Wallach Northern Rock, den Tolga Koyuncu reitet, der Ehemann von Trainertochter Stefanie Hofer. Zuletzt hat Northern Rock auf der Dortmunder Sandbahn gewonnen.

Wettfavorit wird der vierjährige Wallach Promise of Peace mit Alex Pietsch. Das Pferd gehört den dort herrschenden Al Thani-Scheichs aus Katar. 2017 war der Hengst guter Fünfter im Deutschen Derby. Danach lief nicht mehr viel und er wurde Wallach. Zudem legt man ihm Seitenblender an, damit er sich besser auf das Rennen konzentriert.

Bereits im zweiten Rennen tritt der dreijährige Wallach Waldenser mit Marco Casamento als Favorit an. Er gehört dem Stall Steintor des 80-jährigen Otto-Werner Seiler aus Hannover. 1 596 Rennen haben die Stall Steintor-Pferde in ihrer langen Geschichte gewonnen, davon einst auch große Hindernisrennen auf dem wunderbaren Kurs von Krefeld.

Noch nie gewonnen bei acht Versuchen hat die vierjährige Stute Wild Cinderella, die Erika Mäder im fünften Rennen für den Stall Füstenhof der Familie Häcker aus dem Glaubersalz-Kurort Bad Bertrich an der Mosel sattelt. Diesmal soll es über die Sprintstrecke von 1200 Metern endlich klappen.