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Corona-Verdacht: Partie von Teutonia St. Tönis in Essen-Kray abgesagt

Fußball-Oberliga : Corona: Partie von Teutonia abgesagt

Am Samstagnachmittag bekam Teutonia-Trainer Bekim Kastrati per Anruf die Nachricht, dass das Oberliga-Spiel von Teutonia St. Tönis beim FC Kray abgesagt ist. Grund dafür ist eine Corona-Erkrankung im direkten Umfeld eines Spielers der ersten Mannschaft aus Kray.

Der Fußballclub ist nach dem VfB Hilden und TVD Velbert der dritte Oberligist, der einen Corona-Fall in seinen Reihen hat. Insgesamt ist es nach einem Monat Spielzeit in der fünfthöchsten Spielklasse die vierte Spielabsage aufgrund der Pandemie.

„Wer weiß, wofür die Absage gut ist. Wir sehen das ganz entspannt. Es wird wahrscheinlich noch öfter der Fall sein, dass ein Spiel wegen Corona ausfällt“, kommentiert Kastrati die Situation und sagt weiter: „Man hat schon ein stückweit damit gerechnet, dass es so kommt mit den Ausfällen. Wir können es nicht ändern und müssen die Situation so annehmen. Für uns gilt es, unser Ding durchzuziehen und zu hoffen, dass es bei uns keinen Fall gibt.“

Kastrati hofft auf einen Plan B
der Verantwortlichen

Derzeit sind die Spielabsagen noch Einzelfälle, doch Kastrati stellt die passende Frage: „Was passiert, wenn vermehrt Begegnungen ausfallen?“ Darauf müssen die Verantwortlichen eine Antwort finden, noch ist sie nicht von Nöten, doch gerade in einer derart großen Liga mit 23 Teams sind weitere coronabedingte Absagen zu erwarten. „Ich hoffe, die Verantwortlichen haben schon einen Plan B“, so Kastrati und schiebt hinterher: „Die große Hoffnung ist natürlich, dass wir vernüftig zu Ende spielen können.“

Nach der Bekanntgabe der Absetzung war diese auch innerhalb der Mannschaft „kurz ein Thema“. Doch bei der Teutonia wird der Blick schon wieder nach vorne gerichtet. Ab Dienstag will sich die Mannschaft von Bekim Kastrati optimal auf den nächsten Gegner vorbereiten. Am Sonntag gastiert der bis dato verlustpunktfreie 1. FC Bocholt in St. Tönis. Ein fußballfreies Wochenende hatte Kastrati trotzdem nicht. Der Coach schaute sich erst die Begegnung der Zweitvertretung der St. Töniser an und dann die Partie der Konkurrenz, 1. FC Mönchengladbach gegen den SC Velbert. Gegen die Gladbacher geht es für die St. Töniser in zwei Wochen, zum SC Velbert erst im neuen Jahr.