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CHTC legt die Play-offs ad acta

CHTC legt die Play-offs ad acta

Das Mahn-Team geht mit zwei Niederlagen in die Winterpause.

Der Crefelder HTC hat sich in der Feldhockey-Bundesliga mit zwei Niederlagen in die Winterpause verabschiedet. Nach den Schlappen gegen Uhlenhorst Mülheim (1:5) und Rot-Weiss Köln (1:3) liegen die Play-off-Ränge für das Team von Trainer Matthias Mahn in weiter Ferne. Der CHTC geht im März mit sieben Punkten Rückstand auf Rang vier in die Rückrunde. Für Mahn sind die Play-offs kein Thema mehr: „Wir müssen realistisch sein und nach unten gucken.“

Höheren Ansprüchen genügte in der Hinrunde einzig die Abwehr des CHTC, die Offensive wird mit ihren 17 Toren an Harmlosigkeit nur vom Schlusslicht aus München (14) überboten. Die ersten 30 Minuten in Mülheim konnte der CHTC offen gestalten. Doch der 0:0-Halbzeitstand hatte im dritten Viertel nicht lange Bestand. Malte Hellwig traf für die Gastgeber zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:0.

Die Krefelder verstärkten in der Folge ihre Offensivbemühungen, ließen aber einmal mehr die Durchschlagskraft vermissen. Die demonstrierten die Mülheimer dann bei den Strafecken. Lukas Windfeder traf nach einer solchen zum 2:0 und nutzte die Standard-Variante noch zu zwei weiteren Toren. Zwischenzeitlich hatte Keegan Pereira auf 4:0 erhöht. Felix Klein gelang für Krefeld der Ehrentreffer.

Gegen den Spitzenreiter aus Köln lag der CHTC trotz einer guten Leistung zur Halbzeit mit 0:2 im Hintertreffen. „Bis auf das Ergebnis haben wir da alles richtig gemacht. Über weite Strecken waren wir das bessere Team“, so Mahn. Nach dem Anschlusstreffer durch Jakob Schmidt (40.) läutete Sven Alex mit einem Pfostentreffer (52.) die Schlussoffensive ein. Aber selbst als Mahn seinen Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler aus dem Spiel nahm, fiel der verdiente Ausgleich nicht. Nachdem Rühr bei einem Konter nur per Foul gestoppt werden konnte, sorgte Marco Miltkau per Siebenmeter für die Entscheidung.

In der fehlenden Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor sieht Mahn den Hauptgrund für eine punktemäßig enttäuschende Hinrunde. Daran werde man arbeiten.