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CHTC: Klassenerhalt ist Minimalziel

CHTC: Klassenerhalt ist Minimalziel

Der Hockey-Bundesligist startet am kommenden Wochenende stark ersatzgeschwächt in die Hallensaison.

Krefeld. Mit gemischten Gefühlen schaut Matthias Mahn der anstehenden Saison der Hallenhockey-Bundesliga entgegen. Der Cheftrainer des Crefelder HTC sieht in den Auftaktbegegnungen des kommenden Wochenendes für sein Team eine Standortbestimmung. Mit dem Auswärtsspiel bei SW Neuss (Sa., 16 Uhr) und der Heimpremiere gegen Mülheim (So., 14 Uhr) wird die Saison eingeläutet. „Zahlreiche Verletzungen müssen auskuriert werden. Dazu kommen berufliche Auszeiten einiger Stammspieler, auf die wir im Winter Rücksicht nehmen müssen“, sagt Mahn. „Unser Minimalziel ist der Klassenerhalt.“

Es gibt aber auch eine frohe Botschaft. Nationalspieler Oskar Deecke wird spielen. Mit einer Spezialmanschette soll der lädierte Daumen geschützt werden, damit der Hallenspezialist beschwerdefrei mitmischen kann. Vorstands-Boss Dirk Wellen ist froh, dass die etablierten Akteure wie Linus Butt oder Patrick Schmidt ihre beruflichen Karrieren im Winter vorantreiben, um in der wichtigeren Feldsaison zur Verfügung zu stehen. Auch die Nominierung der Nachwuchsakteure Niklas Wellen und Timur Oruz für den anstehenden Sichtungslehrgang bei der Nationalmannschaft lösen bei Wellen und Mahn mehr Freude als Bedauern aus. „Auch wenn beide für die Hallensaison ausfallen, so würden wir uns riesig freuen, wenn der Bundestrainer sie für die anstehende Champions Trophy in Indien berufen würde“, sagt Dirk Wellen.

Überhaupt freut sich der CHTC-Chef über die gute Basisarbeit, die kontinuierlich vorangetrieben wurde. „Wir wollen in Zukunft mit allen Nachwuchsmannschaften in der Feldsaison um Meisterschaften mitspielen.“

550 Hockey spielende Jugendliche sind beim CHTC gemeldet. Mahn wird einige Nachwuchsspieler in der Halle einsetzen. Christian van Ehren und Max Cirener werden Bundesligaluft schnuppern. Jonas Holtmanns, Felix Waffenschmidt, Ben Böke und Tom Schneider sollen sich bei den zweiten Herren an das gesteigerte Tempo in der 1. Regionalliga gewöhnen.