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Beachhandballer fahren zur Endrunde

Beachhandballer fahren zur Endrunde

Das dreckige Dutzend & friends nimmt an den Deutschen Meisterschaften in Berlin teil.

Das große Ziel ist erreicht, die Krefelder Beachhandballmannschaft BHC Das dreckige Dutzend & friends vertritt die Farben der Seidenstadt bei den Deutschen Meisterschaften, die vom 3. bis 5. August im Herzen von Berlin ausgetragen werden. Zum zweiten Mal nach 2015 schaffte das Team um Vereinspräsident und Spielertrainer Florian Ricks damit den Sprung unter die deutschen Topteams.

Florian Ricks, Spielertrainer

Die Entscheidung um den DM-Einzug fiel bei den German Beach Open in Hannover, wo die Krefelder den vierten Platz ergatterten. Ricks sagt: „Wir haben viel Zeit und Arbeit in das Projekt DM-Teilnahme Berlin gesteckt. Nachdem wir im letzten Jahr knapp gescheitert sind, ist die Qualifikation nun der verdiente Lohn.“

Sechs Turniere spielten die Sand-Spezialisten. Mit dem Sieg beim Beachcup in Berlin, einem dritten Platz in Hamburg und eben dem vierten Rang in Hannover sammelte das dreckige Dutzend genügend Punkte und belegt damit Rang zehn in der deutschen Rangliste. Doch die Krefelder Handballer, viele sind oder waren im Hallenhandball für den TV Oppum, den SSV Gartenstadt oder Bayer Uerdingen im Einsatz, wollen weiter nach oben. Ricks sagt: „ Wir werden uns gut vorbereiten, denn die Teams in Berlin kennen sich alle sehr gut. Wichtig wird sein, die Fehler zu minimieren und klug zu spielen.“

Neben dem Stammkader kann Ricks in Berlin sogar auf einen Nationalspieler zurückgreifen. Linkshänder Oliver Machell, derzeit mit dem australischen Nationalteam bei der Beachhandball-WM in Russland, wird die Krefelder unterstützen. Die Kosten für die sechs Turniere und die Deutsche Meisterschaft bestreitet das Team weitgehend aus eigener Tasche, Sponsoren sind dünn gesät. Ricks und Kassenwart Timm Kupferschmidt suchen Unterstützung: „Für die Qualifikation sind wir über 4000 Kilometer durch Deutschland gereist. Oft jedoch fehlt Geld für Trainingsutensilien. Die Ausrüstung mit Trikotsätzen ist wichtig. Verpflegung und Unterkunft kommen hinzu.“