Bayer-Damen ziehen ins Wasserball-Finale ein

Wasserball : Bayer-Damen ziehen ins Wasserball-Finale ein

Das Team von Trainer George Triantafyllou trifft im Endspiel auf Spandau Berlin. Herren siegen in Duisburg.

Perfektes Wochenende für die Wasserball-Teams des SV Bayer Uerdingen 08. Die Herren-Mannschaft von Trainer Milos Sekulic feierte einen Derbysieg, holte in der Bundesliga-Aufstiegsrunde einen 10:8-Erfolg beim Duisburger SV. Parallel machten die Uerdinger Damen kurzen Prozess und fegten die SV Nikar Heidelberg mit einem 16:8 aus der heimischen Halle. Damit zieht die Mannschaft von Trainer George Triantafyllou ungefährdet ins Finale um die deutsche Wasserballmeisterschaft ein. In der Endspiel-Serie kommt es zum Gipfeltreffen mit Spandau Berlin, die beim 28:8-Sieg über Hannover ein Offensivfeuerwerk ablieferten. Triantafyllou sagt: „Wir haben Heidelberg hinter uns gelassen und uns eine Medaille gesichert, jetzt liegt ein großer Berg vor uns. Das Team ist heiß auf die Finalserie und wir werden alles geben, um diese Saison erfolgreich zu beenden.“

Dabei kann der griechische Trainer auf eine Aylin Fry in Topform zählen. Die Angreiferin war beim deutlichen Sieg über Heidelberg einmal mehr die überragende Akteurin, erzielte insgesamt sechs Treffer. Mit ihren sechs Treffern aus dem ersten Spiel in der Halbfinale-Serie kommt Fry auf eine Bilanz von zwölf Toren aus zwei Spielen. Nach holpriger Anfangsphase waren es eben jene Fry-Tore, mit denen sich Bayer im zweiten Viertel absetzen konnte. Beim Spielstand von 2:2 legten die Gastgeber einen Zwischenspurt hin, führten zur Pause so mit 7:3. Von Heidelberg kam in den beiden Abschlussvierteln nichts mehr, Bayer brachte den Sieg so ohne Probleme über die Ziellinie und ist für das Finalduell gewappnet.

Beim Derbysieg in Duisburg überzeugt die junge Garde

Spannender ging es bei den Bayer-Herren zu, die nach einem schwachen Start in der Aufstiegsrunde zur Pro A-Gruppe den zweiten Sieg in Folge einfuhren. Beim Derbysieg in Duisburg lieferten sich beide Teams einen harten Kampf, Bayer zeigte Moral und drehte einen Zwei-Tore-Rückstand, gewann am Ende 10:8. Nach dem verletzungsbedingten Ausfalls von Lazar Kilibarda war Trainer Sekulic einmal mehr gezwungen auf die Jugend zu setzen. Paul Bongartz, Patrick Freisem und Markus Gralek absolvierten so zunächst das Spiel der Herren und kamen wenig später auch in der U18 zum Einsatz. Sekulic sagt: „Wir konnten heute erneut zeigen, was in uns steckt. Die ganze Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt und wir freuen uns, dass die Nachwuchsarbeit endlich Früchte trägt.“

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