Eishockey: Auf die U23 des KEV wartet noch eine Menge Arbeit

Eishockey : Auf die U23 des KEV wartet noch eine Menge Arbeit

Der Eishockey-Oberligist unterliegt dem Frankfurter DEL2-Team 1:7.

Vier Vorbereitungsspiele hatte es in der vergangenen Woche in der Rheinlandhalle für den KEV-Nachwuchs gegeben. Erst das vierte Spiel am Samstag der U20 gegen die Iserlohn Young Roosters brachte mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) den einzigen Sieg, nach 1:7 (0:3, 1:1, 0:3) der U23 gegen die Frankfurter Löwen und den beiden Niederlagen der U18 gegen Polens U18-Nationalmannschaft zu Wochenbeginn. U23-Trainer Elmar Schmitz sah, was an Arbeit noch bis zum letzten September-Wochenende anstehen wird, um das jüngste Team der Oberliga konkurrenzfähig zu bekommen. Am meisten war der älteste Spieler beim KEV beschäftigt: der 31-jährige Torhüter Sebastian Staudt, auf den 40 Schüsse zuflogen, von denen er immerhin noch 33 meistern konnte. Die U23 schoss dagegen nur elfmal aufs Tor der Frankfurter und traf durch den 21-jährigen Niklas Postel zum zwischenzeitlichen 1:4 in der 26. Minute. Das DEL2-Topteam der Frankfurter hielt den KEV geschickt vom eigenen Tor weg.
KEV: Staudt - Mike Schmitz, Bappert - Kuhnekath, Kruminsch, Postel; Esch, Mansfeld - Schitz, Mieszkowski, Kiedewicz; Tom Schmitz, Schuster - Kovacs, Jamieson, Luedtke; Ehrich, Onckels - Demetz, Rutkowski, Stöhr

Spannender war es beim 3:2 des DNL-Teams des KEV (U20), besonders in der Schlussphase. Da mussten sich die Jungs von Trainer Robin Beckers gegen Dauerangriffe der Iserlohner erwehren. Der KEV war nach dem Führungstreffer von Jakub Prokurat in der 16. Minute bis zur 42. Minute mit 1:2 in Rückstand geraten. Erst ein Doppelschlag von Brian Westerkamp und Joey Luknowsky in der 48. Minute brachte den KEV mit 3:2 in Front, der den knappen Vorsprung verteidigte, wobei Ennio Albrecht als Torhüter besonders geforderter war. B.F.