Handball: Adler verliert mit dem Abpfiff

Handball : Adler verliert mit dem Abpfiff

Der Oberligist kassiert beim Saisonauftakt gegen Homberg erst in der Schlusssekunde den unglücklichen Gegentreffer zum 24:25.

Einen unglücklichen Auftakt in die Oberliga-Saison erwischte Adler Königshof im Niederrhein-Derby gegen den Regionalliga-Mitabsteiger VfB Homberg. Das junge, neu formierte Team von Trainer Marius Timofte unterlag den Duisburgern mit dem Schlusspfiff mit 24:25 (10:12) und wurde damit für eine zumindest gute kämpferische Leistung nicht belohnt. Adler-Torhüter Jannik Keber, der in den Schlussminuten für Florian Lindenau ins Tor gerückt war, konnte einen Gewaltwurf von Gästeangreifer Robin Werner nicht parieren. Der Ball rutschte dem Königshofer über die Hände und kullerte ins Tor.

Zehn Sekunden zuvor hatte Zugang Elias Eiker mit dem 24:24-Ausgleich noch für großen Jubel in der gut gefüllten Königshofer Sporthalle gesorgt. Zuvor führten die Gäste in einem hektischen und oft unsortierten Spiel schon mit 24:21. Doch die Rote Karte und zusätzliche Zweiminutenstrafe für Abwehrchef Marius Brunotte hatte die Homberger noch gehörig aus dem Tritt gebracht. Dabei erwischten die Königshofer den Konkurrenten in der ersten Hälfte zunächst auf dem falschen Fuß,  führten durch Simon Terhorst, mit acht Toren bester Adler-Angreifer, schnell mit 7:2. Doch ein verworfener Siebenmeter von Sebastian Bartmann, ein Pfostentreffer von Eiker und einige technische Fehler brachten Homberg gleich wieder auf 7:7 heran, kurz vor dem Seitenwechsel führten die Gäste schon 11:9.

In der zweiten Hälfte gerieten die Gastgeber erst in der Schlussphase in Rückstand. Trainer Marius Timofte nahm die Auftakt-Niederlage gelassen hin: „Wir tragen selbst Schuld an der Niederlage, weil wir mindestens zehn klare Chancen nicht in Tore ummünzen können. Doch meine Mannschaft ist jung und entwicklungsfähig. Wir lernen aus diesen Erfahrungen ganz schnell.“

Oppum holt sechs Tore Rückstand auf, unterliegt aber 27:28

Mit einer 27:28-Niederlage startete der TV Oppum bei Mettmann Sport in die neue Oberliga-Spielzeit. Das Team von Trainer Ljubomir Cutura wurde dabei für eine starke Aufholjagd nicht belohnt.

Nach einem Sechs-Tore-Rückstand gelang doch noch der 27:27-Ausgleich. Doch eine fragwürdige Zwei-Minutenstrafe gegen Felix Sender brachte die Gäste in den Schlussminuten in Unterzahl. So gelang dem Ex-Königshofer Tim Wittenberg zwölf Sekunden vor dem Schlusspfiff der Siegtreffer. Trainer Cutura sagt: „Nach der schwachen Chancenverwertung stimmt mich allein positiv, wie wir in das Spiel zurückgekommen sind.“

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