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14:14 – Emotionale Halbzeitansprache hilft den Krefeld Ravens

American Football : 14:14 – Krefeld Ravens lassen zum ersten Mal Punkte liegen

Im Auswärtsspiel bei den Cologne Falcons II verschlafen die Footballer den ersten Durchgang. In der Kabine wird es emotional.

Es gibt Tage, an denen läuft es einfach nicht. Die Krefeld Ravens waren im ersten Rückrunden-Spiel der Football-Landesliga nicht vom Glück gesegnet, müssen sich aber auch an die eigenen Nase fassen. Nach vier Kantersiegen in Folge spielten die Krefelder bei den Cologne Falcons II nur 14:14, blieben dabei besonders in der ersten Halbzeit einiges schuldig. Fullback Tobias Janßen sagt: „Wir haben es heute in der ersten Halbzeit verbockt. Da waren wir mit dem Kopf nicht bei der Sache.“ Die Ravens hatten enorme Probleme im Passspiel, waren auch von der Einstellung her nicht auf der Höhe. Von dem insgesamt erzielten Raumgewinn waren die Krefelder in der ersten Halbzeit zwar auf Augenhöhe, leisteten sich aber drei Turnover und verspielten dabei mehrfach eine aussichtsreiche Feldposition vor der gegnerischen Endzone und hatten Pech, als die Schiedsrichter ein Safety nicht werteten. Auf der Gegenseite waren die Gastgeber von Beginn an präsent, zeigten eine starke Leistung und erzielten zwei Touchdowns. Es ging mit einem 0:14 in die Halbzeitpause, eine ungewohnte Situation. Es wurde emotional in der Kabine. Trainer und Spieler richteten das Wort, eine Ansprache die saß. Zwar vergab man zunächst erneut einen Angriff direkt vor der gegnerischen Endzone, doch nach einer Interception von Falk Füllgraebe kamen die Ravens wieder in aussichtsreiche Feldposition und Fullback Tobias Janßen brachte die Gäste gegen Ende des dritten Viertels endlich auf die Anzeigetafel – 7:14.

Auch in der Folge hielt die Krefelder Defensive das Spiel offen. Es war Feuer in der Partie und nach zwei guten Läufen von Glenn Holloway und Nicholas Tenwinkel lief erneut Fullback Janßen den Football in die Endzone. Kicker Jens Rosenzweig zeigte wie gewohnt keine Nerven. Der Ausgleich zum 14:14 war gleichzeitig der Startschuss für eine packende Schlussphase, in der Quaterback Andreas Trebski aber eine Interception warf.