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1:3 – Fischeln schlägt sich beim Wuppertaler SV tapfer

Fußball : 1:3 – Fischeln schlägt sich in Wuppertal tapfer

Michael Enger bringt den VfR im Stadion am Zoo kurz vor der Halbzeit zurück in die Partie.

Die große Überraschung schien für wenige Minuten möglich. Doch mehr war es nicht aus Sicht des Fußball-Landesligisten VfR Fischeln, der am Freitagabend mit 1:3 beim Regionalligisten Wuppertaler SV den Einzug in die zweite Runde des Niederrheinpokals erwartungsgemäß verpasste. Michael Engers Freistoßtor vor der Halbzeit zum 1:2 aus Krefelder Sicht war letztendlich zu wenig. Doch zeigten sich die Krefelder in guter Verfassung eine Woche vor dem Ligastart. „Wir sind stolz auf die Mannschaft. Wir hoffen, dass uns das einen Schub für die Meisterschaft geben wird“, sagte Fußball-Obmann Ralf Rusbült.

923 Zuschauer sehen einen dominanten Wuppertaler SV

Die 923 Zuschauer fanden unter der überdachten Haupttribüne Platz. Ein Kassenschlager in Wuppertal? Weit gefehlt. Nach Anpfiff fing es an zu regnen. Der WSV übernahm erwartungsgemäß die Spielkontrolle, der VfR stand tief und lauerte auf Konter. Den Gastgeber fehlte zunächst die zündende Idee. Die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Himmelmann verteidigte gut. Nach 20 Minuten stand es 0:0. Die Hausherren kamen dem Torerfolg nun näher. Arjan Duraj und Yusah-Semih Alabas trafen nicht ins Ziel, auf der Gegenseite wurde ein Versuch des Spielmachers Mario Knops gerade noch vereitelt.

Nach 27 Minuten war es dann aber geschehen: Beyhan Ametov traf für den Regionalligisten zur 1:0-Führung. Keine vier Minuten später lag der nächste Ball im Fischelner Tor. Tjorben Uphoff hatte getroffen. Die Krefelder waren nun angeknockt, mussten sich erst einmal wieder sammeln. Wieder war es Fischelns Knops, doch WSV-Torwart Edin Pepic war sicher. Auf der Gegenseite parierte VfR-Schlussmann Felix Gerdts Ametovs Distanzschuss. Wenig später köpfte Duraj nur gegen den Pfosten. Glück für den VfR, der sich nach Kräften wehrte.

Der Viertligist aber machte ihm das Leben mit hohem Pressing schwer. Doch wer schon an eine Vorentscheidung gedacht hatte, wurde im Stadion am Zoo eines besseren belehrt: Fischeln schlug noch einmal zurück: Mittelfeldspieler Michael Enger verwandelte einen direkten Freistoß vorbei an der Mauer zum 1:2 (45.).

Nach der Halbzeit, in der Felix Gerdts seinem Bruder Simon im Fischelner Tor wie verabredet Platz machte, knallte der Ball erneut gegen den Fischelner Pfosten. Ufumwen Osawe hatte geschossen. Dann aber traf Uphoff zum 3:1 (54.) nach einer Ecke. Ein Nackenschlag für die Gäste. In der Folge aber ebbten die Attacken ab, die Wuppertaler hatten alles im Griff, die Fischelner ließen kaum Großchancen mehr zu, kamen aber selbst vorne nicht mehr durch.

Die Partie verflachte zunehmend in der Schlussviertelstunde. Beide Teams schienen im Wuppertaler Regenwetter mit dem Erreichten zufrieden zu sein. Der WSV ließ die Chance zum 4:1 aus.