Lösung für Hubert-Houben-Kampfbahn in Sicht

Lösung für Hubert-Houben-Kampfbahn in Sicht

Für die andauernde Diskussion um die Sanierung der Hubert-Houben-Kampfbahn am Appellweg im Kliedbruch zeichnet sich eine Lösung ab. Das wurde bei der Diskussionsrunde „Krefeld hautnah“ deutlich.

Kritik von Zuhörer Detlef von Hofe, selbst Mitglied des Bürgervereins Kliedbruch, der sich seit Jahren um die zunehmend marode Sportanlage sorgt, wollte Sportdezernent Thomas Visser nicht auf sich sitzenlassen. Auf von Hofes Kommentar, dass nichts passiere, sagte er: „Das Thema wird in der öffentlichen Diskussion vor die Wand gefahren.“ Er zeigte sich persönlich enttäuscht, dass aus einer Arbeitsgruppe, in der Bürgervereins-, Sportvereinsvertreter und Politik ein Konzept für den Nordbezirk als Anregung für die Verwaltung erarbeitet hätten, Kritik an der Verwaltung geäußert wurde. Da einer der Vertreter auch Mitglied des Sportausschusses sei, sei es nicht okay, dass auch er kritisiere, mit dem Verein würde nicht gesprochen.

Richtig sei, dass sich die Verwaltung bei der Gestaltung für ein Krefelder Sportkonzept seit zwei Jahren mit allen 22 Sportanlagen der Stadt beschäftige. Nicht alle könnten in ihrer Vielfalt und im Zustand erhalten bleiben. Diskutiert würden Kooperationen unter Vereinen, erfasst werde der Platzbedarf für die verschiedenen Sportarten. Das alles sei in Pressekonferenzen und an anderer Stelle vielfach kommuniziert worden. Mit allen Vereinen werde gesprochen.

Visser bot den Bürgervereins- und Sportvereinsvertretern im Norden aber während der Diskussion an, sich noch einmal mit allen Beteiligten zusammenzusetzen und sie über den Fortgang zu informieren. Auf den Vorschlag von Michael Stenders, Mitglied im Bürgerverein Kliedbruch und in der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Nord, die Hubert-Houben-Anlage mit Geld zu sanieren, das derzeit für die Renovierung von Schulen eingeplant ist, reagierte die anwesende Bürgermeisterin und Bezirksvertreterin Gisela Klaer (SPD).

Mit den 143 Millionen Euro sollten in den Schulen und Turnhallen nun, die seit langem notwendigen Reparaturen finanziert werden. Dinge, die viele Jahre liegen geblieben seien, weil die Stadt kein Geld hatte. Aus der Liste mit hunderten Maßnahmen an den Krefelder Schulen könne man nicht einfach etwas wieder herausnehmen. wop

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