Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museum Zwei neue „Bars“ im Kunstmuseum

Krefeld · Das Museum wird zur Bar: In der Ausstellungsreihe „Sammlungssatellit“ steht im Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museum eine Installation von Liora Epstein im Dialog mit Jürgen Drescher und Reinhard Mucha.

 Künstlerin Liora Epstein in ihrer Arbeit „dispersed non-existence [aufgelöstes Nicht-Sein]“ mit weißer Bar, verschieden eingerichteten Arealen, Kleiderpuppen, beleuchtet von Studiolampen.

Künstlerin Liora Epstein in ihrer Arbeit „dispersed non-existence [aufgelöstes Nicht-Sein]“ mit weißer Bar, verschieden eingerichteten Arealen, Kleiderpuppen, beleuchtet von Studiolampen.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Es gibt jetzt sogar drei Bars im Kaiser-Wilhelm-Museum. Zu der „Roten Bar“ im Café K+, die zwar nicht im Alltag als Bar genutzt wird, indes immer wieder durch Projekte und Events auch als solche bespielt wird, gesellen sich nun zwei weitere besondere „Bars“ im zweiten Obergeschoss. Keine Sorge, die Säle am Beuys-Platz bleiben Orte der Kunst. Nur eben, dass in einer kommenden Ausstellung Kunst gezeigt wird, die gleich zweimal mit unterschiedlichem Ansatz das Thema „Bar“ in den Fokus rückt. Das wirkt nach der langen und vergeblichen Pächtersuche für das Museumscafé K+ fast ein bisschen wie ein neckisches „Ätsch!“. Und eine der beiden „Bars“ wird sogar zwischenzeitlich als richtige Bar bespielt werden können.