Kammermusik Vater und Tochter musizieren im Dialog mit Präzision und Sensibilität

Krefeld · Cellist Ramon Jaffé und die 26-jährige Harfenistin Serafina Jaffé spielen bei der Serenade auf Burg Linn

 Serafina und Ramon Jaffé – Vater und Tochter – musizierten gemeinsam bei der Serenade auf der Burg Linn.

Serafina und Ramon Jaffé – Vater und Tochter – musizierten gemeinsam bei der Serenade auf der Burg Linn.

Foto: Dirk Jochmann

Kammermusik im Rittersaal der Burg Linn ist immer wieder ein wunderbares Ereignis. Konzerte dieser Art haben sich in Krefeld inzwischen so herumgesprochen, dass es nicht verwundert, dass auch dieses Mal der Saal voll besetzt war. Dann kam zur hohen künstlerischen Qualität noch etwas Außergewöhnliches hinzu: Vater und Tochter gaben gemeinsam ein Konzert. Ramon Jaffé, ein lettisch-deutscher Cellist, geboren in Riga, hat bei seinem Vater Don Jaffé, ebenfalls Profimusiker und lange Zeit Solocellist bei den Bremer Philharmonikern, Violoncello gelernt. Ramon bestreitet eine Solistenlaufbahn, arbeitet mit vielen Musikern zusammen und konzertiert solistisch und mit Kammermusikpartnern in ganz Europa. Obendrein ist er Begründer und Leiter des Kammermusikfestes Hopfgarten/Tirol. Seine Tochter, die 26-jährige Serafina Jaffé, geboren in Berlin, hat ebenfalls zunächst Cello beim Vater gelernt, ist aber mit 12 Jahren zur Harfe gewechselt. Als erste Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und WESPE (Wochenende der Sonderpreise für die beste Interpretation eines Werkes) ist sie inzwischen bei professionellen Orchestern eine gefragte Solistin. Hier in Krefeld traten beide, Vater Ramon und Tochter Serafina, solistisch und kammermusikalisch auf.