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Urmel aus dem Eis: Die große Mupfel ist schon fertig

Urmel aus dem Eis: Die große Mupfel ist schon fertig

Die Forstwalder Theatergruppe erweckt in diesem Jahr „Urmel aus dem Eis“ zum Leben. Premiere ist am 30. November.

Krefeld. Das grüne Wesen ist frech, vorlaut und hält die Bewohner der Vulkaninsel Titiwu ganz schön auf Trab: Das Urmel. Der kleine grüne Kerl wird eines Tages an die Küste der Insel geschwemmt. Noch steckt das Energiebündel in seinem Ei und Professor Tibatong und seine tierischen Freunde wissen erst nicht so recht, was sie mit dem Fund anfangen sollen. Bis feststeht: Ausbrüten! Doch als der Professor dem König von seinem Fund berichtet, beginnt eine wilde Hatz nach dem Urmel als Jagdtrophäe.

Die Forstwalder Theatergruppe steht in den Startlöchern für ihre diesjährige Aufführung von „Urmel aus dem Eis“: „Das Stück ist etwas ganz besonderes für uns, denn es ist unsere erste richtige Komödie“, sagt Joachim Pricken, der die Regie bei dem Theaterstück führt. Außerdem hat Pricken den Text für das Stück bearbeitet und erzählt, dass es eine große Herausforderung war: „Man kann die Menschen schneller zum Weinen als zum Lachen bringen, denn der Grat zwischen lustig und albern ist sehr schmal“. Doch die Theatergruppe ist davon überzeugt, dass das Stück ein Erfolg wird, weil die Proben schon so viel Spaß machen, dass der Funke auch zum Publikum überspringen wird.

Seit 25 Jahren treffen sich die Amateurschauspieler und arbeiten an Theaterstücken für Kinder. In den Proberäumen am Nauenweg wird am Montag noch fleißig an den Kostümen und am Bühnenbild gebastelt: „Wir machen hier alles selber und stecken viel Herzblut in das Projekt“, sagt Pricken. Eine der Requisiten, die große „Mupfel“ ist schon fast fertig. Auch die selbstgebastelten Palmen warten auf ihren Einsatz.

Von den 32 Mitgliedern aller Altersklassen stehen dieses Jahr 13 Schauspieler auf der Bühne, die anderen sind für die Gestaltung und das Drumherum verantwortlich.

Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren gedacht, aber auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: „Der Text ist so geschrieben, dass auch Erwachsene Spaß haben. Von Mutterfreuden bis zur Trauer sind alle Gefühle vertreten“, erzählt der Regisseur.

Besonders lustig sind die ein oder anderen tierischen Sprachfehler. Bei den Proben wird deutlich, dass diese kleinen charakteristischen Sprachfehler amüsante Herausforderungen für die Schauspieler sind.

Aufgeführt wird das 90-minütige Stück im Forum Corneliusfeld, an der Corneliusstraße 25 in Tönisvorst: „Obwohl wir ins Tönisvorst auftreten sind erfahrungsgemäß die meisten Zuschauer aus Krefeld“, sagt Pricken.

Jeweils zwei Vorstellungen finden am 30. November und am 1. Dezember statt. Der Eintrittspreis beträgt sieben Euro pro Person. „Die Resonanz ist dieses Jahr sehr gut, da es ein bekanntes Stück ist“, erklärt der Regisseur. Die Theatergruppe freut sich schon sehr das Stück aufzuführen, an dem sie ein Jahr lang gearbeitet haben.