Kunst in Krefeld Todesräume wurden zu toten Räumen

Krefeld · In ihrer partizipativen Arbeit in der Krefelder Reihe Pförtnerloge befasst sich Künstlerin Tonka Maleković mit Stadträumen, Wirkungen und Erinnerungen.

Tonka Maleković in ihrem „Projektraum“ mit den alten Ziegelsteinen, die sie für ein „Mahnmal“-Ritual nutzen möchte.

Tonka Maleković in ihrem „Projektraum“ mit den alten Ziegelsteinen, die sie für ein „Mahnmal“-Ritual nutzen möchte.

Foto: Dirk Jochmann

Betritt man derzeit die Pförtnerloge der Fabrik Heeder, so mag man sich ein wenig an die Basisstation einer Sonderkommission erinnert fühlen. Mehr eine Fiktion einer Soko, wie man sie aus Serien und Kriminalfilmen kennt – an den Wänden Fotos, Notizen, sogar die obligatorischen, mit Stecknadeln und Fäden gefertigten Verbindungen von Fotos zu Fotos gibt es, und eine Tafelskizze, die so aussieht, als hätte ein kluger Profiler einen Tathergang rekonstruiert.