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Theater Krefeld muss sanieren oder schließen

Probleme am Gemeinschaftstheater Krefeld/Mönchengladbach : Theater Krefeld muss sanieren oder schließen

Optimistische Kosten liegen im hohen zweistelligen Millionenbereich. Das Theater Krefeld muss dringendst generalsaniert werden. Es gibt laut Machbarkeitsstudie mehrere Varianten, mit und ohne Erweiterungsbau. Das sind die Pläne:

Es geht darum, zu verhindern, „dass der letzte Vorhang im Theater Krefeld fällt“. Darin sind sich Oberbürgermeister Meyer und Generalintendant Grosse einig. Dass, wenn man nicht dringend handelt, eine Schließung des Theaters Krefeld droht, – und schlussendlich ein Scheitern der Theaterehe Krefeld und Mönchengladbach zur Folge hat – haben nun beide formuliert. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass das Theater dringend und umfassend sanierungsbedürftig ist. Und will man ein funktionsfähiges und zukunftssicheres Theatergebäude, wird dies viel Geld kosten. Je nach Variante  – dazu gleich mehr – zwischen 65 und 86 Millionen Euro. Wobei die Zahlen mehr als optimistische Schätzungen gelten dürfen, denn sie verzichten auf Berücksichtigung der Kostenvarianz und Preissteigerungen bis Baubeginn, nun nicht vor 2027.

Schon 2020 hatte die WZ über den Sanierungsstau berichtet – öfters zum Zustand des Hauses angefragt. Jener Stau hatte sich über Jahrzehnte hinweg aufgetürmt. Auch den Verantwortlichen waren Bedarfe offenbar schon länger bekannt. Das Thema sei – so Meyer – schon lange intern diskutiert worden. Pläne für dringliche Sanierungen im Zuständigkeitsbereich des Theaters sind schon angegangen worden (2017) oder befinden sich in der Entwurfsphase. Hier geht es darum, Bühnenturm, Theatertechnik, Graben, Licht und Co. soweit zu ertüchtigen, dass Vorgaben von TÜV, Arbeitsstättenverordnung oder auch Barrierefreiheit eingehalten werden können. Der TÜV beispielsweise, so Grosse, gebe Bestandsgarantien lediglich mit Aussicht auf eine Sanierung. Auch muss gewährleistet werden, dass Produktionen problemlos zwischen Mönchengladbach und Krefeld „wechseln“ können. Stilllegungen in der Bühnentechnik zu verhindern, bezeichnet die Stadt als „Gleis I“. Hier allein spricht die Kostenschätzung von 27 Millionen Euro. „Gleis II“, wie nun der Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM), Rachid Jaghou, bei dem die Stränge der Sanierungspläne zusammenlaufen, vorstellte, liefert mit der Machbarkeitsstudie eine „Gesamtbetrachtung“ des Hauses. Es gibt Schnittmengen.

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