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Sinfoniekonzerte starten in Krefeld mit „3-G“

Niederrheinische Sinfoniker : Sinfoniekonzerte starten in Krefeld mit „3G“

Auftakt der Sinfonie-Konzertsaison am Dienstag mit Strauss und Brahms. Es gibt aber strenge Corona-Regeln.

Die Konzertsaison der Niederrheinischen Sinfoniker im Seidenweberhaus kann beginnen – so selbstverständlich diese Aussage noch 2019 geklungen haben mochte, so fragil war sie 2020 und so hart erkämpft ist sie 2021. Trotz hoher Inzidenz ist aktuell ein Konzertleben in Krefeld möglich. Dies unter besonderen Regeln, die im Falle der Konzertsparte des Theater Krefeld und Mönchengladbach, aus berechtigter Vorsicht und einem Sicherheitsgefühl des Publikums Rechnung tragend, die Grenzen dessen, was erlaubt wäre, nicht ausschöpfen. So belegt man noch in diesem Jahr nur etwa 40 bis 50 Prozent der Plätze, hat Abos ausgesetzt und ordnet die Sitzordnung mit Abstand im Seidenweberhaus so an, dass stets um einen herum Sitze frei bleiben. In einen Normalbetrieb einzusteigen, plant man ab der zweiten Hälfte der Saison – die WZ berichtete.

Obligatorisch ist in dieser Phase der Pandemie derzeit für Veranstaltungen wie Konzerte die Nachweispflicht  „3-G“ – Stand Montag, 30. August. Das bedeutet, wie es auf der Webseite des Theaters heißt: „Gemäß der Corona-Schutzverordnung vom 17. August 2021 dürfen aktuell vollständig Geimpfte (zweite Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegend) und Genesene das Theater besuchen. Auch Besucher mit negativem Corona-Test (sogenannte „Selbsttests“ sind davon ausgeschlossen), der nicht älter als 48 Stunden sein darf, sind uns herzlich willkommen. Für alle gilt, dass sie die entsprechenden Nachweise (Impfpass und/oder Atteste) vor einem Vorstellungsbesuch vorlegen müssen.“

Das Tragen einer medizinischen Maske ist laut Theaterbweseite verpflichtend (Ausnahmen: Freistellung bei entsprechenden Behinderungen durch Attest). Auf dem Sitzplatz besteht während der Vorstellung lediglich eine Masken-Empfehlung. Zu den aktuellen Regeln gehört bei den kommenden Konzerten auch noch, dass das Programm coronakonform geplant wurde, ohne Pause mit einem nicht übergroßen Orchesterapparat spielbar sein muss.

Solist ist Marc Gruber vom
HR-Sinfonieorchester

Bei den beiden Konzerten in Krefeld (31. August und 3. September) erwartet die Besucher unter der Leitung von GMD Mihkel Kütson ein reizvolles Programm mit dem zweiten Hornkonzert von Richard Strauss, das bei aller düsterer Hintergrundfarbe im Entstehungsjahr 1942, also mitten im Weltkrieg, doch mehr dahinschmelzend weltflüchtig ist. Solist ist Marc Gruber, Solohornist im HR-Sinfonieorchester. Das zweite Werk des Abends ist die Serenade D-Dur Op. 11 von Brahms, in der hinter dem klassisch „Serenadenhaften“ schon der spätere Großmeister der gewichtigen Symphonik hervorblinzelt. Brahms war in den 20ern. Alle Infos und Karten online.

theater-kr-mg.de