Ballett in Krefeld Rückblick und Ausblick mit Robert North

Krefeld · Premiere: Umjubelte Gala am Theater Krefeld resümierte die vielseitige Kunst des Ballettdirektors Robert North.

 Der tote Geliebte kehrt zurück. Die Szene aus „Fado“ mit Alessandro Borghesani (v.l.), Teresa Levrini und Marco A. Carlucci war einer der Höhepunkte des Abends.

Der tote Geliebte kehrt zurück. Die Szene aus „Fado“ mit Alessandro Borghesani (v.l.), Teresa Levrini und Marco A. Carlucci war einer der Höhepunkte des Abends.

Foto: Matthias Stutte

Als Choreograf war Robert North weltweit tätig und kann auf ein reichhaltiges kreatives Schaffen zurückblicken. Seit 2010 ist der gebürtige US-Amerikaner am Niederrhein heimisch geworden und hat als Ballettdirektor dem hiesigen Publikum unvergessliche Abende geschenkt. Eine Auswahl aus der Vergangenheit war jetzt im Rahmen einer Ballettgala zu sehen, die im Theater Krefeld eine umjubelte Premiere feierte. Klug konzipiert, zeigte der Abend unter dem Motto „Rückblick/Ausblick“ nicht nur eine Aneinanderreihung besonderer Choreografien, sondern gab einen guten Einblick in die große Vielseitigkeit von Robert North‘ Schaffen.

Zwar hat auch er seinen unverwechselbaren Stil, der klassisches Ballett mit modernen Elementen mischt, der gleichermaßen von viel Dynamik, aber auch sehr poetischen Momenten gekennzeichnet ist, den aber vor allem eine unglaubliche Musikalität kennzeichnet. Diese zeigt sich in der großen Spannbreite der Musik, die er als Grundlage seiner Choreografien wählt. Diese Vielseitigkeit war auch der rote Faden des jetzigen Abends, der vor allem Rückblicke zeigte.